Laufend zum Glück

Alexander Klein

Bei der WM in Peking lief Jennifer Wenth mitten hinein in die Weltspitze der 5.000-Meter-Läuferinnen. Doch die 24-Jährige weiß, dass noch mehr in ihr steckt und will dies bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio zeigen. Probiotika sind dabei unverzichtbar.

Jennifer Wenth läuft von frühester Kindheit an für ihr Leben gerne. Da sie schon immer so schnell rannte, wie sie ihre Beine trugen, zählt die 24-jährige Mittel- und Langstreckenläuferin nun nach Jahren des harten Trainings zu den schnellsten Athletinnen der Welt. Welche Ziele die äußerst sympathische Heeressportlerin und Sportstudentin in ihrer Karriere verfolgt, und warum die Produkte des Instituts Allergosan OMNi-BiOTiC® POWER und OMNi-BiOTiC® STRESS Repair dabei für sie unverzichtbar sind, haben wir für Sie nachgefragt, und auch warum sie von einem Leben auf dem Bauernhof träumt.

Jennifer Wenth
Jennifer Wenth
Mittel- und Langstreckenläuferin

Bauchgefühl: Jennifer, wann hast du mit dem Lauf-Training begonnen?

WenthIch habe mich schon als kleines Kind sehr gerne bewegt, in der Unterstufe habe ich das Freifach Laufen belegt. Das war zweimal die Woche, aber das Trainieren hat mir keinen Spaß gemacht. Ich wollte nur die Wettkämpfe laufen. Irgendwann jedoch habe ich erkannt, dass ich nichts gewinne, wenn ich nicht trainiere. Später hat mich ein Talentscout zum Training eingeladen, da habe ich mit dem richtigen Training begonnen. Man wächst in so eine Sache langsam hinein, Schritt für Schritt. Es ist schwer zu sagen: Ab genau diesem Zeitpunkt war ich Leistungssportlerin. Das ergibt sich.

 

Bauchgefühl: Du hast in deiner Kindheit auch andere Sportarten ausgeübt. Was fasziniert dich derart am Laufen?

WenthSo viel habe ich gar nicht gemacht. Ich war mit den Eltern oft Rad fahren, als kleines Mädel war ich viel reiten. Das mache ich jetzt noch ab und an, hin und wieder spiele ich auch Badminton. Aber alles nur zum Spaß. Früher habe ich als Kind an Snowboard-Wettkämpfen teilgenommen, davor noch bei Ski-Rennen mitgemacht. Aber es hat mir immer schon wahnsinnig gut gefallen, so schnell zu laufen, wie es mir möglich ist. Auch wenn ich früher alleine laufen war, bin ich dabei immer so schnell gerannt, wie ich konnte (lacht). Das war schon immer meins. Nach der Matura wurde ich dann Heeressportlerin, und seither bin ich Profi, kann man sagen.

 

Bauchgefühl: Welche Gedanken gehen dir beim Laufen durch den Kopf?

WenthWenn ich schnell laufe, keine. Da bin ich voll konzentriert und achte auf meine Schrittfolge, darauf, dass sie passt. Beim langsamen Laufen lasse ich schon auch den Tag an mir vorüberziehen oder ich denke an die nächsten Wettkämpfe oder an offene Erledigungen. Aber wenn ich schnell laufe, muss ich aufpassen, dass ich nicht in solche Dinge abdrifte. Die rauben nur die Konzentration, und ohne sie geht gar nichts.

 

Bauchgefühl: Welche Rolle spielt das Thema Ernährung für dich?

WenthEs ist natürlich enorm wichtig. Ich achte z. B. auf laktose- und glutenfreie Kost. Am Abend nehme ich keine reinen Kohlenhydrate zu mir, sondern eher Gemüse, Fleisch, Fisch oder eine Eierspeise. In der Früh gibt es bei meinem Freund und mir meistens gekochte Hirse, ein Müsli mit viel Obst; das ergänzen wir noch mit Leinsamen, Hagebuttenpulver oder Ähnlichem. Das gibt einfach viel Energie, der Körper kann sich da wirklich was herausholen. Zu Mittag koche ich gerne Fleisch vom Biobauernhof oder guten Fisch aus Österreich mit einer Beilage, ganz einfach. Nur leider kann ich diese Ernährung auf Wettkampfreisen nicht so durchziehen, da muss ich oft im Hotel mit weniger hochwertigem Essen zurechtkommen. Und so hatte ich früher bei Wettkämpfen sehr oft Bauchprobleme. Ein bisschen wegen der Nervosität, aber auch, weil ich eben nicht immer gesund und ausgewogen essen konnte. Doch seit ich in der Früh OMNi-BiOTiC® POWER zu mir nehme, sind die Bauchprobleme Geschichte. Ich trinke z. B. auch vor dem Wettkampf gerne einen doppelten Espresso, was ja für Magen und Darm nicht gerade beruhigend ist. Trotzdem – seit ich ich OMNi-BiOTiC® POWER verwende, habe ich keine Beschwerden mehr. Am Abend bin ich vom Training oft noch aufgeputscht, da hilft mir OMNi-BiOTiC® STRESS Repair, Ruhe zu finden. Es ist schlicht faszinierend, welche Rolle die Darmbakterien für das Wohlbefinden spielen. Ich kann auf die Produkte des Instituts Allergosan nicht mehr verzichten. Ich bin sehr glücklich, dass sie mich auf meinem Weg so toll unterstützen. 

„Seit ich in der Früh OMNi-BiOTiC® POWER zu mir nehme, sind die Bauchprobleme Geschichte.“

Jennifer Wenth

Bauchgefühl: Wie sieht dein Trainingsalltag aus?

WenthDas Training hängt immer von den Wettkämpfen ab. Wenn ich z. B. von einem solchen zurückkehre, mache ich kurz Pause, dann starte ich wieder einen Trainingszirkel. An einem Trainingstag absolviere ich meistens drei Einheiten, das können zwei Bahneinheiten plus eine Dauerlaufbelastung sein. 20 Kilometer sind das Längste, das ich bei einer Dauereinheit laufe. Dazu mache ich noch Krafttraining und Schnellkrafttraining. Es ist immer ein Mix.

 

Bauchgefühl: Warum hast du dich auf die 5.000-Meter-Distanz spezialisiert?

WenthIch bin zuvor die 1.500 Meter gelaufen. Nur fehlte es mir etwas an Grundschnelligkeit, zudem war ich durch das Training oft verletzt. Also bin ich umgestiegen. Das Schöne an den Langstrecken ist, dass man gegen Ende noch viel herausholen kann. Das Grundtempo ist zuvor nicht zu schnell, da hat man Reserven. Die Kunst ist es, das richtige Anfangstempo zu finden und im idealen Moment zu attackieren. Taktik spielt eine große Rolle.

 

Bauchgefühl: Wie würdest du dein Verhältnis zu deinen Kolleginnen beschreiben?

WenthWir haben einen guten Kontakt zu und Zusammenhalt mit dem deutschen Team. Es ist toll, bei den Wettkämpfen auf Freunde zu treffen. Mir gefällt es, wenn man sich austauscht, offen auf den anderen zugeht. Ich suche den Kontakt, es macht einfach mehr Spaß, wenn man nachf en Wettkämpfen noch plaudern kann. Schlafen kann da sowieso niemand, wir haben alle noch viel zu viel Adrenalin in den Adern.

 

Bauchgefühl: Was nimmst du vom Leistungssport in dein Leben mit?

WenthIch war bereits einmal zwei Jahre verletzt. Als ich mich wieder zurückkämpfte, wurde mir bewusst: Wenn man alles gibt, um ein Ziel zu erreichen, kann man es auch schaffen. Viele hätten bei so einer langen Verletzung aufgegeben. Ich habe weitergemacht. Dieses Nicht-Aufgeben nach einem Rückschlag, das letztliche Erreichen eines Zieles, diese Erfahrungen gemacht zu haben, ist sicher auch wertvoll für das Leben abseits des Sports.

 

Bauchgefühl: Welche Ziele hast du dir noch für deine Karriere gesetzt?

WenthDas Olympia-Limit von 15:20 Minuten über 5.000 Meter war ein großes Ziel von mir. Bei einem Rennen im Juli in Belgien konnte ich es mit 15:16,15 unterbieten. Damit ging ein Lebenstraum von mir in Erfüllung, auch dank der Unterstützung durch das Institut Allergosan. Und mit dem Einzug in das Finale der WM in Peking, aus dem ich letztlich als 15.-schnellste Läuferin der Welt hervorging, erfüllte sich der nächste Kindheitstraum. Jetzt heißt es, gesund bleiben und weiter hart in Richtung der Olympischen Spiele 2016 in Rio zu arbeiten – der nächste Traum sind die Top 10. Ich will das Beste aus mir herausholen, alles andere kommt von alleine. Dass es bei Weltmeisterschaften und Olympia durch die Dominanz der afrikanischen Läuferinnen fast unmöglich ist ganz vorne, ist mir bewusst. Aber mein Ziel ist es, einfach durch Konsequenz und harte Arbeit das Maximum meiner Fähigkeiten aus mir herauszuholen und dann wird man sehen, wie weit diese reichen.

 

Bauchgefühl: Hast du dir bereits Gedanken über dein Leben nach der Karriere gemacht?

WenthVielleicht mache ich etwas im Bereich der Leistungsdiagnostik. Ich habe bereits den Bachelor-Abschluss in Sportwissenschaften, studiere jetzt weiter, und das ist genau das, was ich dabei lerne. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen, einmal den ganzen Tag über in einem Büro zu sitzen. Ich hätte gerne einen kleinen Bauernhof, dank dem ich mich selbst versorgen kann. Vielleicht ergibt sich etwas in diese Richtung, nur ist das nicht leicht. Als Nicht-Landwirtin darf man ja z. B. keinen Hof ersteigern. Ich überlege mir daher, die Landwirtschaftsschule zu machen. Aber das ist alles noch ein bisschen weit weg.

 

Bauchgefühl: Jennifer, vielen Dank für das Interview.

 

>>Steckbrief Jennifer Wenth

Stand der Information: Montag, 19. Februar 2018

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