Neuer Alltag

Hüfte: Wunschfigur auf Abwegen

Der veränderte Alltag macht sich beim einen oder anderen vielleicht auch schon auf der Waage bemerkbar, auch wenn man sich eines veränderten Essverhaltens womöglich gar nicht bewusst ist. Doch Hand aufs Herz: Am Weg in die Küche, wenn man eigentlich nur ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee holen möchte, erliegt man öfter als man möchte einer süßen Versuchung, mit der man sich für getane Arbeit belohnt oder für eine bevorstehende Besprechung motiviert.

Das Tückische dabei: Schokolade und Co liefern dem Körper schnelle Energie in Form von Zucker – für kurze Zeit kann man Bäume ausreißen und fühlt sich pudelwohl, doch genauso schnell wie der gefühlte Höhenflug begonnen hat, ist er auch schon wieder vorbei. Mit dem nächsten Griff zur Schokolade wiederholt sich dieses Spiel, Körper und Seele gewöhnen sich an diese vermeintlich wohltuenden Energielieferungen – und verlangen mehr und mehr danach. Sie spüren diese Forderungen Ihres Organismus in Form von Heißhunger, der Sie unbewusst zum Kühlschrank treibt und in die Schoko-Lade greifen lässt – Ihre tägliche Energiezufuhr steigt.

Auch Stress verleitet etwa 40 % der Menschen dazu, mehr zu essen – und nicht etwa Obst oder Gemüse, sondern schnell verfügbare Kalorien in Form von süßen und fettigen Snacks. Auch hier spielt das ureigene Stressverhalten des Körpers („Kampf-oder-Flucht-Reaktion“) eine zentrale Rolle, denn nachdem man einer stressigen Situation begegnet ist, verlangt der Körper danach, die geleerten Energiereserven so rasch als möglich wieder aufzufüllen. Dauerstress kann zudem den Appetit beeinflussen, indem bestimmte Stresshormone dem Körper Energiebedarf suggerieren, obwohl kein Bedarf an einer Kalorienaufnahme besteht (denn der heutige psychische Stress verbraucht logischerweise weniger Kalorien, als in der Steinzeit die Flucht vor einem Raubtier).

In Kombination mit reduzierter bzw. fast gar keiner Bewegung ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Wunschfigur hinter unerwünschten Pölsterchen versteckt.

Make a change and take a chance

Besonders dem Darm wird mit ungesundem und zu häufigem Essen einiges abverlangt! Allerdings ist der Körper ein wahres Wunder, wenn es darum geht, nichts zu verschwenden und möglichst viel in Energie umzuwandeln. Doch was passiert mit der ungenutzten Energie? Ganz genau, diese wird in Form von Fett abgespeichert. „Fettpölsterchen“ werden erkennbar und spätestens jetzt folgt der Wunsch abzunehmen.

Tipps: So erhalten Sie sich Ihre Wunschfigur im neuen Alltag

Ein wenig Selbstdisziplin ist natürlich erforderlich, doch mit den folgenden Tipps für jeden Tag behalten Sie Ihre Wunschfigur im Griff:

  • Regelmäßiges Essen: Planen Sie für sich (und Ihre Mitbewohner) gemeinsame Mahlzeiten ein. Das tut nicht nur Ihrer Verdauung gut, sondern erleichtert Ihnen auch den Überblick über Ihr Essverhalten.
  • Alternative „Snacks“: Wenn Sie zwischendurch wirklich der Heißhunger packt, stillen Sie das Bedürfnis nach Essen mit gesunden Lebensmitteln, anstatt mit Schokolade und Co: Greifen Sie zu knackigem Gemüse (z. B. Karotten, Kohlrabi), frischem Obst (z. B. Apfel, Banane) oder Nüssen – so führen Sie Ihrem Körper gleichzeitig wichtige Nähr- und Ballaststoffe zu.
  • Ballaststoffe: Gemüse, Samen Nüsse, Hülsenfrüchte – und natürlich Präbiotika – liefern große Mengen von Ballaststoffen. Diese dienen nicht nur den Darmbakterien als Nahrung, sondern haben auch die Eigenschaft, in Magen und Darm aufzuquellen und so den Verdauungstrakt zu füllen. Für das volle Aufquelle der Ballaststoffe ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig.
  • Portionsgrößen anpassen: Vielleicht nehmen Sie aktuell öfters als gewohnt eine Mahlzeit zu sich oder Ihnen fehlen die sonst üblichen Sporteinheiten? Passen Sie die Größe Ihrer Portionen an – das bedeutet nicht, zu hungern, sondern nur auf eine ausgeglichene Energiebilanz zu achten.
  • Regelmäßig bewegen: Ganz gleich, ob Sie regelmäßig Aktivitäten in den Alltag integrieren, sich eine neue Bewegungsform suchen (vielleicht entstauben Sie ja die Laufschuhe oder holen die Federballschläger hervor) oder ein intensives Training mit eigenem Körpergewicht im Wohnzimmer absolvieren – damit kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel an und bringen die Wunschfigur zum Vorschein.
  • Kreislauf aktivieren: Damit ist Ihr Aktivitätslevel untertags gemeint. Der veränderte Alltag schlägt sich bei vielen in Lustlosigkeit und Müdigkeit nieder, was dazu verleitet, den Weg des geringsten Wiederstandes (in Form von Couch oder Lieferdienst) zu gehen und sich mit schnell verfügbarer Energie in Form von Zucker zu „pushen“. Aktivieren Sie Ihren Kreislauf nicht nur mit Bewegung, sondern auch mit morgendlichen Wechselduschen, dem Massieren Ihrer Ohren oder Ihrer Hände oder anregenden Lebensmitteln (z. B. Kaffee, Pfefferminze) und wählen Sie leichte Mahlzeiten, um nach dem Essen nicht ins „Suppen-Koma“ zu fallen.
  • Sich zurechtmachen: Das mag auf den ersten Blick seltsam erscheinen – doch ziehen Sie ihr liebstes Kleidungsstück an und beurteilen Sie dann, ob sich Ihre Figur tatsächlich verändert hat. Oftmals nimmt man sich in bequemer Alltagsmode anders war, als in einem schicken Kleid oder einem eleganten Anzug. Oder schlüpfen Sie für einen „Figur-Check“ zwischendurch von der Jogginghose in eine Jeans.

Bitte beachten Sie, dass die Inhalte auf dieser Seite lediglich informativen Charakter haben. Suchen Sie bei andauernden Beschwerden jedenfalls einen Arzt auf oder nutzen Sie das Service eines Gesundheitstelefons!

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Manche essen wenig und nehmen trotzdem zu, andere essen mehr und halten ihr Gewicht. Diese „Ungerechtigkeit“ ist so manchem bekannt und mitunter sogar unabhängig von der Art der aufgenommenen Nahrungsmittel. Wenn auch sportliche Aktivitäten daran nichts Wesentliches ändern, dann handelt es sich womöglich um eine Beteiligung spezieller Bakterien der Darmflora.

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