Stress, Verdauung & depressive Verstimmung

Sicher kennen auch Sie das Gefühl, so richtig gestresst zu sein: Das flaue Gefühl im Magen will nicht weichen, an erholsamen Schlaf ist nicht zu denken, Sie fühlen sich kraftlos und haben weder Lust noch Antrieb, Ihre To-Do-Liste abzuarbeiten. 

Auch wenn wir noch so multitaskingfähig sind: Herausforderungen in Job, Familie und Privatleben sind einfach nicht stressfrei zu bewältigen. Eine Zeit lang können wir Stress gut vertragen – kommen wir aber über lange Zeit nicht zur Ruhe, leidet das Immunsystem, die Infektanfälligkeit erhöht sich, die Nervosität steigt, und im schlimmsten Fall endet das im Burn-Out. 

Besonders unser Darm reagiert sehr sensibel auf Stress – dadurch sterben wichtige Darmbakterien ab und der Darm wird durchlässig für Giftstoffe, Krankheitserreger und Allergene. Entzündungen werden verstärkt und breiten sich im ganzen Körper bis ins Gehirn aus. Auch die Produktion wichtiger Hormone, wie des Glückshormons Serotonin und des Schlafhormons Melatonin, wird beeinträchtigt, und das kann für schlaflose Nächte und schlechte Laune sorgen.

Verdauungsprobleme und depressive Verstimmung durch Stress
Home - Darmgesundheit - Einflussbereiche des Darms - Stress, Verdauung und depressive Verstimmung

Inhaltsverzeichnis

Gestresste Frau haelt sich Haende vor den Kopf

Was passiert bei Stress im Körper?

Das Gehirn setzt innerhalb von Millisekunden Neurotransmitter (Botenstoffe der Nervenzellen) und Stresshormone frei. Sofort steigen der Blutdruck sowie die Herz- und Atemfrequenz, der Blutzucker und die Durchblutung von Haut und Muskeln an. Die Pupillen weiten sich, die Atmung wird schneller und die Verdauung wird entweder überaktiviert oder aber sie ist erst einmal abgemeldet – unser gesamter Organismus ist in Alarmbereitschaft gesetzt. 

Dauerhafter Stress kann den gesamten Organismus nachhaltig schädigen: Nerven- und Immunsystem leiden, der Energiehaushalt ist im Keller und die Konzentrationsfähigkeit und unser Herangehen an die Lösung von Problemen sind eingeschränkt. 

Vor lauter Stress weiß man nicht mehr, wo einem der Kopf steht!

Darm-Hirn-Achse

Unter der Darm-Hirn Achse versteht man die enge Verbindung und den intensiven Informationsaustausch zwischen Darm und Gehirn, und zwar in beiden Richtungen. Ein zentrales Element der Kommunikation zwischen Darm und Gehirn ist das Nervensystem. Im Verdauungstrakt befinden sich ca. 100 Millionen Nervenzellen – rund vier- bis fünfmal so viele wie im Rückenmark – weswegen der Darm auch als unser zweites Gedächtnis bezeichnet wird. Dieses so genannte enterische Nervensystem, unser „Bauchhirn“, reguliert in Zusammenarbeit mit dem „Kopfhirn“ unter anderem die Darmmotilität (also die Bewegung der Darmmuskulatur), den Blutfluss im Verdauungstrakt und auch die immunologische Funktion des Darms. Auch Hormone, also Nervenbotenstoffe, spielen in der Darm-Hirn-Achse eine wichtige Rolle: Über 20 Hormone werden im Darm produziert, darunter auch der größte Teil von Serotonin – jenem Botenstoff, der für Glücksgefühle und gute Laune verantwortlich ist. Außerdem bildet Serotonin die Vorstufe für die Produktion des Schlafhormons Melatonin, das für eine erholsame Nachtruhe sorgt.

Mehr zur Darm-Hirn-Achse

Schlaflosigkeit durch Stress

Schlafen ist ein aktiver Prozess, währenddessen im Gehirn und dem gesamten Körper Veränderungen stattfinden, die der Erholung dienen. Im Schlaf werden die Eindrücke des Tages verarbeitet. Ein Erwachsener benötigt rund 7-9 Stunden pro Tag an Schlaf. Schlaf dient dabei zur Regeneration.

Das Immunsystem wird gestärkt und der Energiehaushalt ausgeglichen. Im Gehirn wird das Hormon Melatonin ausgeschüttet, wodurch die unterschiedlichsten Körperfunktionen auf das Schlafen vorbereitet werden. Der Körper wird in Ruhe versetzt, indem die Körpertemperatur ein wenig sinkt Atmung und Puls sich verlangsamen und auch der Blutdruck sinkt. Die Erinnerung an das Einschlafen fehlt, da das Gehirn innerhalb von Sekundenbruchteilen chemische Substanzen freisetzt, die das Bewusstsein abschalten.

Stressige Zeiten können jedoch zu Schlafproblemen führen, wenn sich beispielsweise nach einem anstrengenden Tag sich das Gedankenkarussell unerbittlich weiterdreht. Infolgedessen ist man müder, unkonzentrierter und auch das Nervenkostüm wird dünner. So beginnt ein Teufelskreis, indem sich der Schlafmangel weiter verstärkt und die Nerven weiter darunter leiden.

Schlaflosigkeit durch Stress

Hafer für den Magen

Bei Beschwerden und Reizungen des Magens wie Gastritis oder Sodbrennen, hat sich Hafer traditionell bewährt: Verantwortlich für die beruhigenden Eigenschaften des Hafers sind die sogenannten Avenanthramide – speziell wirksame Polyphenole. 

Leaky-Gut als Folge von Stress

Auch unsere inneren Organe bleiben vom Stress nicht verschont: Bei 85 % aller Menschen hat Stress negative Auswirkungen auf die Verdauungsorgane – Verstopfung und Blähungen reduzieren die Lebensqualität. Durch die Kombination von Stress, fettreichem Fast-Food, „Entspannungs-Zigaretten“ und dem einen oder anderen Glas Alkohol nach einem langen Tag entstehen häufig Sodbrennen und Magenschmerzen, die von einer Gastritis herrühren. Um diese schmerzhaften Symptome in den Griff zu bekommen, ist eine biologische Kombination aus Hafer und Papaya empfehlenswert, die den Magen beruhigt und den Organismus nicht noch zusätzlich belastet. 

Eine stressbedingte Reduktion der Darmflora schädigt außerdem die Darmschleimhaut: Unsere Darmbakterien produzieren wichtige kurzkettige Fettsäuren (z. B. Butyrat), welche der Darmschleimhaut als zentrale Energielieferanten dienen. 

Sind jedoch zu wenige Darmbakterien vorhanden, bekommt unsere Darmschleimhaut zu wenig Energie, die Verbindungsstellen zwischen den Zellen der Darmschleimhaut (= Tight Junctions) lösen sich auf und der Darm wird „löchrig“ (Leaky-Gut): Fremde, schädliche Stoffe können nahezu ungehindert in den Körper eindringen und Schaden anrichten – deshalb steigt unter hoher Belastung auch die Infektanfälligkeit so rapide an!

Leaky Gut - zwei Paar Hände halten einen Kartonausschnitt von einem Darm

Um den Bakterienhaushalt schnell auf Vordermann zu bringen, ist es wichtig, zu hochdosierten Probiotika zu greifen, und gleichzeitig auf den Ballaststoffhaushalt zu achten: Denn auch die Ernährung leidet unter Stress, und statt Vollkorn und Gemüse werden fett- und zuckerreiche Snacks verschlungen, welche kaum Ballaststoffe enthalten. Ballaststoffe bilden jedoch für einen großen Teil unserer wichtigen Darmbakterien die Nahrungs- und Lebensgrundlage, und ein Mangel führt folglich zu einer weiteren Reduktion der ohnehin bereits dezimierten Darmbakterien.

Verdauungsbeschwerden durch Stress


Unsere Darmbakterien leiden besonders unter Stress – unter dieser Belastung kann sich nämlich die natürliche Zusammensetzung unserer wichtigen „Helfer“ im Darm schnell verändern. In Folge funktioniert im Darm die Produktion von wichtigen Hormonen (z. B. von der aktiven Vorstufe für unser Glückshormon Serotonin und das Schlafhormon Melatonin) nicht mehr richtig, und das beeinflusst nicht nur die Stimmung und die Nachtruhe, sondern auch die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn. Auch Magen-Darm-Beschwerden, wie Verstopfung, Durchfall, Reizdarm, Sodbrennen oder Gastritis hängen eng mit Stress zusammen.

 

Umgekehrt beeinflussen ein aus dem Gleichgewicht geratenes Darmmikrobiom sowie Entzündungen im Darm auch das Gehirn (sogenannte Darm-Hirn-Achse). Deshalb ist es gerade in stressigen Phasen wichtig, den Darm mit speziellen Probiotika zu unterstützen, die für Zeiten hoher Beanspruchung entwickelt wurden. So wird die natürliche Darmflora bei der Bekämpfung von Entzündungen und der Produktion von Hormonen unterstützt, und Ihr Darm kann Ihren Stress so besser verkraften.

Mehr zum Thema Durchfall & Verstopfung

Stress, Psyche und das Mikrobiom

Jeder Mensch darf Stimmungsschwankungen haben, es ist völlig normal, einen Tag besser oder schlechter drauf zu sein – stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie immer die gleiche Laune hätten. Zu den Hauptsymptomen einer echten Depression gehört vorrangig die gedrückte Stimmungslage. Veränderungen der Stimmungslage werden in der Praxis anhand sogenannter „Mood Charts“, also mithilfe von Stimmungstagebüchern gemessen. Weitere Hauptsymptome der Depression sind ebenso, wenn man die Freude bzw. das Interesse an Hobbys und anderen Dingen, die einem sonst immer Spaß gemacht haben (Anhedonie), verliert oder energie- und antriebslos ist.

Wenn mindestens zwei dieser Hauptsymptome für länger als 14 Tage vorherrschend auftreten, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Depression handeln könnte. Es gibt aber noch zahlreiche Nebensymptome, von denen mindestens zwei vorliegen müssen, um eine Depression tatsächlich diagnostizieren zu können. 

Eines dieser Symptome, welches die Lebensqualität ganz massiv beeinträchtigen kann, ist die Konzentrationsstörung: Die PatientInnen haben das Gefühl, einem Gespräch nicht mehr folgen zu können oder eine Zeitung nicht mehr lesen zu können. Eine sich regenerierende Konzentrationsfähigkeit nach einer Depression ist auch ein ganz wesentlicher Faktor, um einen raschen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt möglich zu machen.

Depression: Zusammenhang zwischen Stress, Verdauungsproblemen und depressiver Verstimmung

Das 3-Stufen-Konzept für Ihr Stressmanagement

Auch wenn wir noch so multitaskingfähig sind: Herausforderungen in Job, Familie und Privatleben sind einfach nicht stressfrei zu bewältigen. Eine Zeit lang können wir Stress gut vertragen – kommen wir aber über lange Zeit nicht zur Ruhe, leidet das Immunsystem, die Infektanfälligkeit erhöht sich, die Nervosität steigt, und im schlimmsten Fall endet das im Burn-Out. 

Besonders unser Darm reagiert sehr sensibel auf Stress – dadurch sterben wichtige Darmbakterien ab und der Darm wird durchlässig für Giftstoffe, Krankheitserreger und Allergene. Entzündungen werden verstärkt und breiten sich im ganzen Körper bis ins Gehirn aus. Auch die Produktion wichtiger Hormone, wie des Glückshormons Serotonin und des Schlafhormons Melatonin, wird beeinträchtigt, und das kann für schlaflose Nächte und schlechte Laune sorgen.

OMNi-BiOTiC® STRESS Repair: Stress? Tun Sie was dagegen!

Schritt 1: OMNi-BiOTiC® STRESS Repair

Die moderne Anti-Stress-Therapie setzt direkt im Darm an: OMNi-BiOTiC® STRESS Repair* ist speziell dafür geeignet, durch Stress verstärkte Entzündungen im Darm wirksam zu regulieren. „Entstressen“ Sie Ihren Darm mit OMNi-BiOTiC® STRESS Repair – und starten Sie am Morgen entspannt und gut gelaunt in den Tag! 

Einfach täglich abends eine Portion OMNi-BiOTiC® STRESS Repair in ca. 1/8 l Wasser einrühren, nach 1 Minute Aktivierungszeit trinken – und am Morgen entspannt und gut gelaunt in den Tag starten. In besonders stressigen Phasen wenden Sie OMNi-BiOTiC® STRESS Repair morgens und abends an.


OMNi-LOGiC® PLUS Gleich“gewicht“ im Darm

Schritt 2: OMNi-LOGiC® PLUS

OMNi-LOGiC® PLUS enthält eine spezielle Kombination aus Fructo-Oligosacchariden (FOS) und Galacto-Oligosacchariden (GOS), die Akkermansia muciniphila und Faecalibacterium prausnitzii als Nahrung dienen.

Darüber hinaus erhält Vitamin B2 die normale Schleimhautfunktion aufrecht und für die normale Funktion der Verdauungsenzyme spielt Calcium eine wichtige Rolle. Einfach 3 x täglich 1 Messlöffel OMNi-LOGiC® PLUS in reichlich Flüssigkeit auflösen und gleich trinken – so schaffen Sie für wichtige Bakterien in Ihrem Darm ein lebenswertes Umfeld.


META-CARE® Schlaf ruhig Erholung im Schlaf

Schritt 3: META-CARE® Schlaf ruhig

META-CARE® Schlaf ruhig enthält eine einzigartige Kombination aus 5 traditionell bewährten Pflanzenstoffen (Passionsblume, Zitronenmelisse, Hopfen, Withaniawurzel, auch als Ashwagandha bekannt, und Safran) und leistet mit dem enthaltenen Melatonin* einen wichtigen Beitrag zur Verkürzung der Einschlafzeit.

Das ergänzte Zink trägt zur normalen kognitiven Funktion sowie zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Für einen ruhigen Schlaf einfach kurz vor dem Schlafengehen 1 x täglich 1 Kapsel META-CARE® Schlaf ruhig einnehmen – so können Sie ausgeschlafen und erholt in den neuen Tag starten.