{"id":24599,"date":"2026-07-10T08:48:17Z","date_gmt":"2026-07-10T06:48:17Z","guid":{"rendered":"https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/blog\/starkes-immunsystem\/"},"modified":"2026-09-16T15:14:11Z","modified_gmt":"2026-09-16T13:14:11Z","slug":"starkes-immunsystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/blog\/starkes-immunsystem\/","title":{"rendered":"Starkes Immunsystem"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"24599\" class=\"elementor elementor-24599\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-06dc795 obcs none e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"06dc795\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f541df1 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f541df1\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Eigentlich ist es ziemlich ungerecht. Manche Menschen werden so gut wie nie krank, andere klagen mehrmals im Jahr \u00fcber eine Halsentz\u00fcndung, <a href=\"https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-at\/blog\/wiederkehrende-blasenentzuendungen\/\">Harnwegsinfekte<\/a> oder h\u00e4ufige Durchf\u00e4lle. Schuld daran sind Keime, die \u2013 in vielen F\u00e4llen \u2013 \u00fcber Ansteckung oder Nahrung unseren K\u00f6rper \u00fcberfallen. Doch selbst wenn diese Eindringlinge unsere Gesundheit angreifen, hei\u00dft das noch lange nicht, dass wir krank werden. Die Entscheidung daf\u00fcr liegt im Immunsystem \u2013 und <strong>70 % aller antik\u00f6rperproduzierenden Immunzellen befinden sich im Darm.<\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1bf4a3d elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"1bf4a3d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Wie kann ich das geschw\u00e4chte Immunsystem wieder aufbauen?<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-66f5b77 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"66f5b77\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Natur hat sich ein ausgekl\u00fcgeltes Abwehrsystem gegen Krankheiten ausgedacht. Im Zuge der Evolution musste es sich laufend \u201eupdaten\u201c und neue Verteidigungsstrategien entwickeln, um uns vor krankmachenden Keimen zu sch\u00fctzen. Das <strong>Immunsystem<\/strong> ist eine Art \u201e<strong>Familienbetrieb<\/strong>\u201c, in dem jeder seine speziellen Aufgaben \u00fcbernimmt. Ist nicht viel los, legen sich die Immunzellen auch ganz gerne auf die faule Haut. R\u00fcckt jedoch der mikrobielle Feind mit aggressiven Methoden an, wei\u00df jeder im Betrieb, was zu tun ist, um das System zu sch\u00fctzen: An einem Strang ziehen, hei\u00dft das gemeinsame Motto.<\/p><p>Die Bakterien in der obersten Schicht, also an der Haut oder an den Schleimh\u00e4uten sind erste Barrieren, die ein Eindringling, der gerne \u201emitnaschen\u201c will, zun\u00e4chst \u00fcberwinden muss.\u00a0Gibt es ausreichend gutgesinnte Familienmitglieder, also Commensale (gutartige Keime), ist es leicht, den Unruhestifter abzuservieren. Gelingt es dem St\u00f6renfried jedoch, die erste H\u00fcrde zu \u00fcberlisten \u2013 wenn\u2019s sein muss auch durch Tarnung und T\u00e4uschung \u2013 dann geht\u2019s in die n\u00e4chste Ebene, wo sich der Eindringling neuerlich eine Abfuhr einholen kann \u2013 oder auch nicht. F\u00fcr unser Immunsystem bedeutet das: Gelangen <strong>Krankheitserreger<\/strong> an die <strong>Schleimhaut<\/strong> des <strong>Verdauungstrakts<\/strong>, z.B. im Mund, Darm oder Magen, sorgen Enzyme f\u00fcr die Verteidigung des gesunden Systems und Flimmerh\u00e4rchen und Epithelzellen f\u00fcr einen Abtransport des Feindes. Das<strong> systemische Zusammenspiel unz\u00e4hliger Einzelk\u00e4mpfer<\/strong> sorgt \u2013 wie in einem eingespielten Team \u2013 in unserem K\u00f6rper f\u00fcr eine <strong>erfolgreiche Immunabwehr.<\/strong><\/p><p>Im menschlichen Immunsystem spielen <strong>Leukozyten<\/strong>, besser bekannt als die <strong>wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen<\/strong>, eine wesentliche Rolle bei der Erstabwehr von krankmachenden Keimen. Leukozyten haben eine gro\u00dfe \u201eVerwandtschaft\u201c, so etwa haben neutrophile Granulozyten die besondere Eigenschaft, den feindlichen Angreifer zu erkennen und sein Profilbild abzuspeichern. T- und B-Lymphozyten haben ganz besondere Sensoren, man bezeichnet sie als Antigenrezeptoren, um den Feind, z.B. ein k\u00f6rperfremdes Eiwei\u00df auszukundschaften und abzut\u00f6ten. Das merken sich die Lymphozyten, auch bekannt als \u201e<strong>Ged\u00e4chtniszellen<\/strong>\u201c, gl\u00fccklicherweise ein Leben lang. \u201eGemeldet\u201c wird das Eindringen eines fremden Proteins mithilfe der dendritischen Zellen. T-Zellen sch\u00fctten daraufhin Zytokine (Botenstoffe) aus, die die Vernichtung des Feindes einleiten. Zur Familie der wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen z\u00e4hlen auch Monozyten, sie verwandeln sich bei Gefahr im Verzug zu Makrophagen (<strong>Fresszellen<\/strong>), und <strong>zerlegen<\/strong> den <strong>Feind<\/strong> in seine <strong>Eiwei\u00dfbestandteile<\/strong>. Diese werden wiederum von B- und T-Zellen erkannt. N\u00e4hert sich dieser Eindringling nach Tagen, Wochen, Jahren erneut, werden B-Lymphozyten auf den Plan gerufen und die rasche Produktion von Antik\u00f6rpern setzt ein, der Feind (das Antigen) wird zunichte gemacht.<\/p><p>Ort des Geschehens, des k\u00f6rperlichen Abwehrkampfes, sind <strong>Lymphknoten<\/strong> des lymphatischen Systems, wie etwa am <strong>Hals<\/strong>, in den <strong>Achselh\u00f6hlen<\/strong> in der Leiste oder im Bauchbereich, wo sich B- und T-Lymphozyten befinden. Ihre Komplizen sind dendritische Zellen, die den Feind \u201e\u00fcberf\u00fchren\u201c, sodass er zerst\u00f6rt werden kann. Dazu werden von den B-Zellen <strong>Immunglobuline<\/strong> (<strong>Eiwei\u00df-Antik\u00f6rper<\/strong>) gebildet, die gezielt auf den Feind gerichtet sind und ihn vernichten. In der Infektionsphase bilden sich typischerweise <strong>Immunglobulin M (IgM)<\/strong>, <strong>Immunglobulin G (IgG)<\/strong> finden wir auch noch nach Wochen der Infektion im Blut vor. Anhand von IgG kann man daher auch eine \u00fcberstandene Infektion im Blut nachweisen.<\/p><p><strong><em>Woher aber wissen die Verteidiger, wo sie einwandern m\u00fcssen?<\/em> <\/strong><\/p><p>Daf\u00fcr zeichnen die Botenstoffe Zytokine und Chemokine verantwortlich. Zytokine signalisieren, wo das infizierte Gewebe liegt, Chemokine leiten die Verteidiger dorthin. Es kommt zu <strong>Entz\u00fcndungsprozessen<\/strong> mit <strong>Erw\u00e4rmung<\/strong>, <strong>R\u00f6tung<\/strong> oder Schwellung, die einen tieferen Sinn haben, n\u00e4mlich den <strong>Abwehrprozess<\/strong> zu <strong>beschleunigen<\/strong> und darauf hinzuweisen, dass hier empfindliches Terrain vorhanden ist.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4c1028e obcs none e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"4c1028e\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-95a1dea elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"95a1dea\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Angeborenes Immunsystem<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a2b5453 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"a2b5453\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2026\/09\/immunsystem.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-38813\" alt=\"Immunsystem\" srcset=\"https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2026\/09\/immunsystem.jpg 700w, https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2026\/09\/immunsystem-300x214.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-05d7059 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"05d7059\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ein Teil der <strong>Immunfunktion<\/strong> ist <strong>angeboren<\/strong>, so etwa der Mechanismus zwischen Granulozyten, Makrophagen und dendritischen Zellen, dieses Zusammenspiel besteht ein Leben lang.<\/p><p>Das <strong>erworbene<\/strong> <strong>Immunsystem<\/strong> jedoch entwickelt sich bei jedem Menschen <strong>individuell<\/strong>. Je nachdem, wie viele fremde Keime das Immunsystem im Laufe eines Menschenlebens kennengelernt hat und sich als Feind \u201emerkt\u201c, ist die St\u00e4rke oder auch Schw\u00e4che ausgepr\u00e4gt. \u201eIm Laufe des Lebens hat der K\u00f6rper die M\u00f6glichkeit etwa 1 Milliarde krankheitserregende Keime (Pathogene) zu erkennen, sich zu merken und mit einer Immunantwort zu reagieren\u201c, so Dr. Adrian-Mathias Moser, Arzt und Dissertant auf der Meduni in Graz.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9a7bc56 obcs none e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"9a7bc56\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-112de7a elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"112de7a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Wo ist unser Immunsystem?<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-42c13c9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"42c13c9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Der <strong>L\u00f6wenanteil an Antigenen<\/strong> gelangt <strong>\u00fcber den Darm<\/strong> \u2013 also \u00fcber die Nahrung \u2013 in unseren K\u00f6rper. Der <strong>Darm<\/strong> ist mit etwa 300 bis 400 m\u00b2 Oberfl\u00e4che daher unser<strong> gr\u00f6\u00dftes Abwehrsystem<\/strong>, etwa<strong> 70 % aller antik\u00f6rperproduzierenden Immunzellen befinden sich im Darm.<\/strong><\/p><p>\u201eWesentlich f\u00fcr die Barriere-Funktion sind drei Faktoren: eine gesunde Darmschleimhaut, funktionierende Immunzellen und ein intaktes Mikrobiom, also eine g\u00fcnstige Darmbesiedlung durch Bakterien. Eine gest\u00f6rte Darmflora kann auch das Immunsystem schw\u00e4chen. Ein stabiles Immunsystem h\u00e4ngt daher wesentlich mit der Funktion des Mikrobioms zusammen\u201c, so Dr. Adrian-Mathias Moser. \u201eJe stabiler die Darmschleimhaut, desto geringere Chancen haben Antigene (dieser Begriff umfasst \u201eb\u00f6se\u201c Keime, Umweltgifte, ungesunde Nahrungsbestandteile) in den K\u00f6rperkreislauf vorzudringen.\u201c Sie k\u00f6nnen zu \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Entz\u00fcndungsprozessen f\u00fchren und damit den Grundstein f\u00fcr autoimmunologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Diabetes mellitus Typ 1 und rheumatoide Arthritis legen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-34eeedb obcs none e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"34eeedb\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b4405eb elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"b4405eb\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Umwelt und Ern\u00e4hrung beeinflussen das Immunsystem<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5e3c144 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5e3c144\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Sch\u00e4dliche Einfl\u00fcsse auf unser Immunsystem entstehen z.B. durch <strong>fett- und zuckerreiche Ern\u00e4hrung<\/strong>, zu <strong>wenig Ballaststoffe<\/strong> oder auch <a href=\"https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-at\/blog\/nebenwirkungen-von-stress\/\"><strong>Stress<\/strong><\/a>. Kommt es zu einem \u00dcberbeschuss durch feindliche \u201eAntigene\u201c, kann die Darmschleimhaut nicht mehr alles abwehren, das gesamte Immunsystem ist geschw\u00e4cht.<\/p><p>Das Immunsystem des Darms besteht aus <strong>Lymphgewebe<\/strong>: Einerseits aus Mukosa-assoziierte Lymphgewebe (MALT = Mucosa Associated Lymphoid Tissue), also das Schleimgewebe, das die Organhohlr\u00e4ume auskleidet und das auch die menschlichen Organe miteinander vernetzt, und andererseits aus dem Gewebe der Darmschleimhaut (GALT = Gut Assocated Lymphoid Tissue). Es enth\u00e4lt au\u00dferdem unz\u00e4hlige Immunzellen. So etwa hat der Darm den h\u00f6chsten Anteil an T- und B-Lymphozyten, die mit anderen Schleimh\u00e4uten, sowie in Sekreten (Tr\u00e4nen, Vaginal- oder Speichelsekret) im K\u00f6rper vorhanden sind und gleichzeitig mit den Lymphknoten als Filterstationen (z.B. am Hals, Leiste, Bauch, Achselh\u00f6hlen) vernetzt sind.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b97e4c0 obcs none e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"b97e4c0\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e418029 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"e418029\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Der Darm als Zentrum<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0ca79bc elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"0ca79bc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2026\/09\/darmbakterien.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-38610\" alt=\"Darmbakterien\" srcset=\"https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2026\/09\/darmbakterien.jpg 800w, https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2026\/09\/darmbakterien-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2026\/09\/darmbakterien-768x480.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-201993e elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"201993e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Das <b>Prinzip der Immunabwehr<\/b> gilt auch f\u00fcr den <b>Darm<\/b>: Das Gewebe der Darmschleimhaut nimmt seine Abwehr vom Epithel der D\u00fcnndarmschleimhaut ausgehend auf, dort zerlegen makrophagen\u00e4hnliche Zellen alle Krankheitserreger (z.B. aus der Nahrung) und werfen sie letztlich den T- und B-Lymphozyten \u201ezum Fra\u00df\u201c vor. T-Helferzellen erzeugen entz\u00fcndungsf\u00f6rdernde Zytokine (Interleukine), die in Balance bleiben m\u00fcssen, w\u00e4hrend B-Lymphozyten sich \u00fcber den zerlegten Feind hermachen: durch die Bildung von Immunglobulin A wird dieser zunichte gemacht und kann somit die Darmschleimhaut nicht mehr durchdringen.<\/p><p><strong>Dr. Adrian-Mathias Moser<\/strong>: \u201eEin stabiles Immunsystem h\u00e4ngt stark von der Bakterienbesiedlung des Darms ab.\u201c Von welchen Bakterien der Darm nun besiedelt wird, ist von unterschiedlichen Faktoren abh\u00e4ngig, in erster Linie vom Geburtsvorgang (somit der Erstbesiedlung mit Bakterien) von Antibiotikaeinnahmen und zusehends entdecken Wissenschafter auch die Ern\u00e4hrung als wesentlichen Mitspieler. So etwa hat sich gezeigt, dass das Mikrobiom bei tierischer Ern\u00e4hrung weniger vielf\u00e4ltig besiedelt ist als bei pflanzlicher. Interessant: Stellt man die Ern\u00e4hrung um, siedeln sich auch andere, neue Bakterien an; sofern das Milieu im Darm gut ist sind das auch \u201egute\u201c Keime. Bei zu viel Zucker oder Alkohol sind es allerdings die \u201eschlechten\u201c Keime, die sich vermehren.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-23de6a7 obcs none e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"23de6a7\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a951236 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"a951236\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Was hei\u00dft \u201egesunder Darm\u201c?<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cb832a9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"cb832a9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Derzeit befassen sich Kliniker daher mit einer Art \u201e<strong>Referenzmikrobiota<\/strong>\u201c, die erst nach<strong> hochkomplizierten Auswertungen<\/strong> erfolgen kann und der Zukunft der Medizin noch viele Chancen er\u00f6ffnet. Denn w\u00e4hrend man das menschliche Genom bereits 2001 entschl\u00fcsselt hat, begann die Erforschung des mikrobiellen Genoms erst einige Jahre danach. Zum Vergleich: der Mensch verf\u00fcgt \u00fcber etwa 22.000 Gene, die im Darm lebenden Bakterien allerdings haben eine unglaubliche Vielfalt von 3 Millionen Genen, die mit den menschlichen Genen kommunizieren.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-718d68f obcs none e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"718d68f\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c24dfe2 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"c24dfe2\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Gibt es ein \u201eStandard-Mikrobiom\u201c?<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-fb3f36b elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"fb3f36b\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2026\/09\/darmbakterien-1.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-38818\" alt=\"Darmbakterien\" srcset=\"https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2026\/09\/darmbakterien-1.jpg 1000w, https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2026\/09\/darmbakterien-1-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.omni-biotic.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/10\/2026\/09\/darmbakterien-1-768x384.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-08b56a6 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"08b56a6\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Wie aber wird ein \u201egutes\u201c Mikrobiom definiert? Dr. Adrian-Mathias Moser: \u201eEine der wichtigsten Komponenten ist die breite Diversit\u00e4t, das hei\u00dft, je vielf\u00e4ltiger die bakterielle Besiedlung, desto stabiler ist das Mikrobiom gegen\u00fcber Krankheitserregern. Je besser intakt ein \u00f6kologisches System, desto besser ist die Resilienz bzw. die Immunit\u00e4t gegen Erkrankungen.\u201c Das zeigt sich, so Moser, auch am wesentlich breiteren Mikrobiom bei indigenen V\u00f6lkern \u2013 im Gegensatz zum Mikrobiom von Europ\u00e4ern oder Bewohnern der Industriestaaten. Kaiserschnitt, Antibiotikaeinnahme und Fast Food sind die negativen M\u00f6glichkeiten, um die unterschiedliche Beschaffenheit des Mikrobioms zu erkl\u00e4ren.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-21383bc obcs none e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"21383bc\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-35a2e72 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"35a2e72\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Das Immunsystem des Darms<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d1a3117 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"d1a3117\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Das <strong>Immunsystem des Darms<\/strong> ist auch an der <strong>Entwicklung<\/strong> von <strong>Diabetes Typ 2<\/strong> und <strong>Fettleibigkeit<\/strong> beteiligt, so eine Untersuchung des Drug Research Institutes in Leuwen, Belgien. Demnach f\u00f6rdert fettreiche Ern\u00e4hrung eine Entgleisung des Energiestoffwechsels, an dem das intestinale Immunsystem wesentlich beteiligt ist. Dabei spielt ein bestimmtes Darmprotein (MyD88) eine entscheidende Rolle in der Fettspeicherung. Durch die Ver\u00e4nderung der Darmbesiedelung gelang es den Forschern, dieses Protein zu deaktivieren, was zu einer <strong>St\u00e4rkung der Darmbarriere<\/strong>, und damit zur <strong>Verlangsamung<\/strong> der <strong>Gewichtszunahme<\/strong>, weniger Entz\u00fcndungen und einer Verlangsamung der Diabetes-Entstehung f\u00fchrte. Das Darmimmunsystem spielt demnach auch eine wesentliche Rolle bei der Regulation der Fettspeicherung.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9753f60 obcs none e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"9753f60\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8c8c41a elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"8c8c41a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Darmimmunsystem und Autoimmunerkrankungen<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-35b771a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"35b771a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Gegenw\u00e4rtig untersucht Dr. Moser die Rolle des Immunsystems bzw. des <strong>Mikrobioms<\/strong> im Zusammenhang mit <strong>Multipler Sklerose.<\/strong> Dazu wurden Schleimhautzellen aus dem Dickdarm herangezogen, derzeit wird ausgewertet, welche Immunzellen bei der Abwehr versagen und ob dieser Umstand letztlich zu MS f\u00fchren k\u00f6nnte. Die Erkrankung entsteht zu 20 bis 25 % aufgrund einer <strong>genetischen Disposition<\/strong>. \u00c4hnliche Prinzipien vermuten erste Studien bei Erkrankungen wie Asthma, rheumatoider Arthritis, Diabetes und anderen Autoimmunerkrankungen. . Auch f\u00fcr Parkinson, Alzheimer gelten \u00e4hnliche Vermutungen. Neben genetischen Faktoren kommt nun die \u201eMirobiogenetik\u201c hinzu, die die Frage aufwirft: Wie viel Anteil dieser Komponente liegt im Darm?<\/p><p>\u201e<strong>Alles, was zu einem Verlust der Biodiversit\u00e4t f\u00fchrt, hat auch Einfluss auf den Menschen<\/strong>\u201c, sagt Dr. Moser. \u201eIn Zukunft sollten wir die Darmflora auch analog zu \u00f6kologischen Aspekten sehen: Ern\u00e4hrung aus nat\u00fcrlichen Quellen, hervorgebracht aus gutem Boden, Gem\u00fcse aus \u00f6kologischem Landbau aus diversiver Flora ist vorteilhafter als industriell hergestellte Nahrungsmittel, die h\u00e4ufig mit Pestiziden versehen sind oder von Tieren stammen, die mit Antibiotika gef\u00fcttert wurden.\u201c Als Vorsorgemediziner unterstreicht er: \u201eToleranz ist nicht nur ein gesellschaftliches, sondern im \u00fcbertragenen Sinn auch ein breites \u00f6kologisches Feld. Was sich auf diesem N\u00e4hrboden entwickelt, ist Vielfalt. Und diese h\u00e4lt uns gesund.\u201c<\/p><p>Etwa 70 % aller antik\u00f6rperproduzierenden Immunzellen befinden sich im Darm. Krankmachende \u201eAngreifer\u201c werden durch die Darmflora, die Darmschleimhaut und Immunzellen unter der Darmschleimhaut abgewehrt. Ist die Barrierefunktion gest\u00f6rt, k\u00f6nnen diese pathogenen Keime aus dem Darm in den K\u00f6rper eindringen, Erkrankungen hervorrufen und die allgemeine Abwehrkraft schw\u00e4chen. Eine gest\u00f6rte Filterfunktion kann Erkrankungen wie Allergien, Unvertr\u00e4glichkeiten, Entz\u00fcndungen der Darmschleimhaut und Verdauungsst\u00f6rungen verursachen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4616cb9 obcs none e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"4616cb9\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-ea520a8 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"ea520a8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Positive Einfl\u00fcsse des Mikrobioms auf das Immunsystem<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cba8c86 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"cba8c86\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Pflanzliche Nahrung<\/strong> ist reich an <strong>kurzkettigen Fetts\u00e4uren<\/strong> (SCFA \u2013 Short Chain Fatty Acids). SCFA stimulieren <strong>antientz\u00fcndliche Zellen<\/strong> in der Darmschleimhaut. Tierische Nahrung enth\u00e4lt nur in geringem Ma\u00df SCFA, hier besteht ein enger Zusammenhang mit immunologischen Erkrankungen (z. B. chronisch-entz\u00fcndlichen Darmerkrankungen). <strong>Kalorienreduktion<\/strong> <strong>st\u00e4rkt<\/strong> das <strong>Immunsystem<\/strong>, zumindest bei M\u00e4usen. In Studien zeigt sich: M\u00e4use mit kalorienarmer Nahrung bilden weniger Entz\u00fcndungsmarker, haben eine ausgepr\u00e4gtere Bakterienvielfalt (Diversit\u00e4t) und eine st\u00e4rkere Darmwand, welche die Verschleppung von Keimen ins Blut verhindert.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kennen Sie das auch? Nach der Arbeit, nach der Schule, dem Einkauf schnell in den Bus \u2013 einen Stehplatz ergattert, bedr\u00e4ngt von triefenden Nasen und niesenden, schn\u00e4uzenden Menschen. Im Sommer ist die Klimaanlage, im Winter sind \u00fcberheizte R\u00e4ume daran schuld. Wird\u2019s mich in dieser Saison auch erwischen? Oder vielleicht sogar zum zweiten, dritten Mal?<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":38618,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[108],"tags":[],"class_list":["post-24599","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beschwerden-ratgeber"],"acf":[],"rank_math":{"og:title":"Starkes Immunsystem | Die k\u00f6rpereigene Immunabwehr st\u00e4rken","og:desc":"Rund 70 % der Immunzellen liegen im Darm. 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