05. Mrz 2019

Mag. Julia Wild

Gesund bei jeder Witterung

Kaum haben wir die Zeit der Erkältungen, süßen Weihnachtsdickmacher und trockenen Heizungsluft überstanden, folgt die nächste Herausforderung für unser Immunsystem: Es wird langsam wieder wärmer. Dadurch leiden viele unter Müdigkeit, auch Allergien liegen wieder in der Luft. Lesen Sie hier, wie Sie den Wechsel dieser Jahreszeiten gesund und vital überstehen.

Welche Vorsätze haben Sie für das neue Jahr gefasst? Viele möchten wahrscheinlich die in den Feiertagen angefutterten extra Kilos loswerden, mehr Sport machen, mit dem Rauchen aufhören, Stress reduzieren oder einfach insgesamt gesünder leben. Damit die Motivation langfristig erhalten bleibt, lohnt es sich, die Vorhaben zu verschriftlichen, einen Plan auszuarbeiten und diesen wie eine Art „Vertrag“ zu unterzeichnen. Kopieren Sie die Vereinbarung und bringen Sie sie gut sichtbar auf dem Kühlschrank, der Toilettentür oder dem Kleiderschrank an – die ständige Erinnerung an die guten Vorsätze erhöht die Chance auf tatsächliche Veränderung. Ein weiterer Tipp: Erzählen Sie Familie und Freunden von Ihrem Vorhaben – das spornt an.

Warm eingepackt an die Luft

Die ersten Frühlingssonnenstrahlen verleiten dazu, vorschnell den dicken Mantel gegen die Übergangsjacke zu tauschen und anstatt in Stiefel in luftigeres Schuhwerk zu schlüpfen. Aber Vorsicht! Im März kann es gerade abends winterlich kalt werden, das Risiko für grippale Infekte mit Halsweh, Schnupfen und Husten steigt dadurch maßgeblich an. Warm eingepackt sollten Sie so viele Stunden wie möglich an der frischen Luft verbringen; ein flotter Spaziergang oder eine erste Runde mit dem Rad stärken die Abwehrkräfte und gehen dem Winterspeck an den Kragen. Wem es draußen für sportliche Aktivitäten noch zu frisch ist, der kann zuhause oder im Fitnesscenter trainieren. Dabei sollte stets die individuelle körperliche Ausgangssituation berücksichtigt werden: Untrainierte bedürfen anfangs moderater, langsam aufbauender Bewegungseinheiten, optimalerweise in Begleitung eines Trainers oder eines erfahrenen Freundes. Bei chronischen Krankheiten, Verletzungen oder anderen Vorbelastungen sollte vorab ein Arzt konsultiert werden, um ein adäquates Sportprogramm zu erstellen. Generell ist eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining empfehlenswert.

Proteine und Ballaststoffe

Um sich gegen Krankheitserreger zu wehren und genügend Power für anstrengende Tage zu haben, braucht unser Körper eine Nahrung, die mit vielen Vitaminen und Spurenelementen aufwartet. Am besten beginnen Sie damit schon beim Frühstück. Gerade bei Frösteltemperaturen weckt ein warmes Frühstück, z. B. ein Porridge, die Lebensgeister und wärmt von innen. Besonders nährstoffreich wird der Haferbrei mit Toppings wie saisonalem Obst, Cocoanibs, Kokosflocken, Hanf- und Chiasamen, Walnüssen, Zimt oder Datteln. Ideale Snacks am Vormittag bestehen aus einer Protein- sowie einer Ballaststoffquelle. Das kann ein Vollkornbrot mit Hüttenkäse und Paprika, eine Handvoll Nüsse und eine Banane oder ein Shake aus Gemüse, Früchten und Joghurt sein. Versuchen Sie außerdem, in das Mittag- und Abendessen möglichst viele gesunde Lebensmittel zu integrieren, und meiden Sie stark verarbeitete Produkte. Bunte Salate, Eintöpfe mit Hülsenfrüchten, Vollkornnudeln, Naturreis, Kartoffeln, fettarmes Fleisch etc. sind nährstoffreich und richtige Sattmacher.

Um sich gegen Krankheitserreger zu wehren, braucht unser Körper eine Nahrung, die mit vielen Vitaminen und Spurenelementen aufwartet.

Kalorienzählen macht zwar keinen Spaß, ein Auge sollten Sie dennoch auf die zugeführte Anzahl haben. Über eine Gewichtszunahme entscheidet natürlich maßgeblich die Menge an aufgenommener Energie. Falls Sie abnehmen möchten, sollte über die ganze Woche gesehen eine Differenz zwischen zugeführten und verbrannten Kalorien entstehen. Unabhängig von der täglichen Essensmenge gilt es, darauf zu achten, dass der Körper mit ausreichend Kohlenhydraten, Fett, Eiweiß, Vitaminen sowie Spurenelementen versorgt wird. Wer mehr darüber wissen möchte, wie man den Jo-Jo-Effekt verhindert, der kann sich in der Buchhandlung das neue Buch „Die Darm-Diät“ holen – und erhält die besten Tipps und Rezepte für gesundes Abnehmen, ohne ständig wieder zuzunehmen. Der weit verbreitete Mythos, dass unser Organismus bei Kalorienreduktion in den „Hungermodus“ schaltet, ist übrigens schlichtweg falsch. Die meisten Menschen essen nach einer Diät zu viel und nehmen daher oft mehr zu, als sie abgenommen haben.

Pollen im Anflug

Wer denkt, dass Allergiker erst ab April bzw. Mai mit geschwollenen Augen oder Dauerschnupfen kämpfen, der irrt: Manche Pollen schwirren schon im Jänner und Februar umher. Dazu gehören die der Hasel, der Erle und der Ulme. Wer davon betroffen ist, spürt schon oft im Februar eine starke Belastung, die bis Mitte März andauert. Da sich eine Pollenallergie unbehandelt verstärken und sogar zu Asthma fortschreiten kann, sollte ein Allergologe aufgesucht werden, der dann eine passende Behandlung empfiehlt. Möglich ist eine Hyposensibilisierung mittels Spezifischer Immuntherapie (SIT), bei der über einen längeren Zeitraum immer wieder eine kontrollierte Menge der Allergieauslöser verabreicht wird. Auf diese Weise kann der Körper eine Toleranz gegenüber den Stoffen entwickeln. Eine weitere Möglichkeit ist die Therapie der Schleimhäute. Diese sind bei Allergikern in Darm, Lunge und Nase angegriffen. Die Behandlung der Schleimhäute mit speziellen Probiotika setzt am Ursprung der Allergie an und macht insbesondere dann Sinn, wenn Menschen auf mehrere Stoffe reagieren.

Frauwallner_DarmDiät

Buchtipp: Die Darm-Diät Kneipp Verlag, € 17,90

Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Viele kämpfen bei Wetterumschwung mit andauernder Müdigkeit. Damit Sie nicht „wie ein Tropfen in der Kurve hängen“, helfen Bewegung an der frischen Luft, viel Licht und Flüssigkeit. Zudem vertreibt die gute alte Wechseldusche Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Versuchen Sie Ihre sozialen Kontakte zu pflegen, unternehmen Sie etwas, gehen Sie vor die Tür! Denn: Wer der Frühjahrsmüdigkeit komplett nachgibt, erschwert sich die Umstellung auf die Sommerzeit Ende März.

 

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