03. Jan 2020

Sandra Kofler, MA



Stefanie Luttenberger, MSc.

Sport und Probiotika – ein Praxistest

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Phasen starker Beanspruchung und Erholungsphasen stellt im Sport die ideale Kombination dar. Die Realität sieht oft anders aus. Sportlern, die sich hohe Ziele setzen oder sogar Wettkämpfe bestreiten, ist dies leider nicht immer möglich. Es steht außer Frage, dass Sport gesund ist. Regelmäßiger Sport schützt vor freien Radikalen und verhindert so vorzeitiges Altern und die Entstehung von Krankheiten wie Diabetes oder Krebs. Gefahr droht allerdings, wenn die oxidative Belastung für den Körper zu hoch wird. Sowohl Gelegenheits- als auch Leistungssportler müssen deshalb besonders auf ihre Gesundheit achten: Es ist kein Zufall, dass die Hälfte der Ausdauersportler immer wieder unter Verdauungsproblemen und – während der Wettkampfphasen – sogar unter Atemwegsinfekten leidet. Studien zeigen: Speziell entwickelte Probiotika können die Gesundheit der Sportler vor allem bei intensiver Beanspruchung unterstützen.

In wissenschaftlichen Arbeiten wird zumeist die Auswirkung von Probiotika auf Leistungssportler untersucht. Um zu bestätigen, dass auch Hobbyathleten bei intensiver Belastung gesundheitlich von Probiotika profitieren, wurde im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung der Praxistest gemacht. Dadurch ließ sich veranschaulichen, wie sich Infektanfälligkeit, Schlafqualität und Magen-Darm-Beschwerden verändern: 24 KONGA®-Hobbysportlerinnen, die mindestens 4 x wöchentlich an diesem energiegeladenen Kraft-Ausdauer-Workout teilnahmen, erhielten für 12 Wochen 1 x täglich ein speziell für Sportler und Menschen mit hoher Belastung entwickeltes Probiotikum mit 10 Milliarden Symbionten aus 6 wissenschaftlich erforschten und speziell kombinierten Bakterienstämmen pro Portion.

Ist der Darm geschwächt, so ist auch die Immunfunktion beeinträchtigt, was sich wiederum negativ auf die Leistungsfähigkeit von Sportlern auswirkt.

Atemwegsinfekte im Sport

Nachweislich stehen Darm und Immunsystem in enger Verbindung miteinander. Ist der Darm geschwächt, so ist auch die Immunfunktion beeinträchtigt, was sich wiederum negativ auf die Leistungsfähigkeit von Sportlern auswirkt. Univ.-Doz. DDr. Barbara Prüller-Strasser zeigte in ihrer 2016 veröffentlichten klinischen Studie, dass speziell ausgewählte Bakterienstämme einen positiven Effekt auf die Häufigkeit von Atemwegsinfekten im Leistungssport haben. Bei dieser zu Beginn des Jahres 2019 durchgeführten Anwendungsbeobachtung gaben 40% der KONGA®-Sportlerinnen vor der Einnahme des Probiotikums an, häufig unter Infekten zu leiden. Nach einer 12-wöchigen Anwendung hatten nur noch 2 von 24 Probandinnen mit den oben genannten Beschwerden zu kämpfen. Ein voller Erfolg, denn diese Anwendungsbeobachtung fand in den Wintermonaten von Dezember bis März statt – während der üblichen Grippe- und Erkältungszeit. Zudem kamen Krankheitszeichen der oberen Atemwege, beispielsweise Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen, welche häufig bei langen, intensiven Trainingseinheiten in den Wintermonaten auftreten, am Ende des Beobachtungszeitraums nur mehr selten vor.

Sportlich aktive Menschen leiden oft unter Verdauungsproblemen

Zwischen 30 und 50% der Ausdauersportler leiden unter gastrointestinalen Beschwerden, was die Leistungsfähigkeit stark einschränkt. Für Sportler, die bereits nach kurz nach Beginn der Aktivität von Magen-Darm-Problemen betroffen sind, stellt das natürlich ein großes Problem dar. Mehr als ein Drittel der Probandinnen dieser Anwendungsbeobachtung gaben an, wegen Magen-Darm-Beschwerden in ihrer Lebensqualität eingeschränkt zu sein.

Durch regelmäßige, aber auch ungewohnt intensive körperliche Belastung kommt es zu einer Minderdurchblutung im Darm. Das führt in weiterer Folge zu einer Reizung der Darmschleimhaut, somit zur Entzündung und Lockerung der Tight Junctions. Als Tight Junctions werden jene Proteine bezeichnet, welche die Zellen der Darmwand miteinander verbinden und somit einen wesentlichen Beitrag für die Aufrechterhaltung einer gesunden und stabilen Darmbarriere leisten: Ähnlich einem engmaschigen Geflecht stehen die Darmepithelzellen dicht an dicht. Doch wenn sich die Verbindungsproteine lösen, wird der Darm „löchrig“ („Leaky Gut“) und Allergene, Krankheitserreger etc. können in den Blutkreislauf gelangen. Die Folgen reichen von Verdauungsproblemen über eine erhöhte Infektanfälligkeit bis hin zu Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten – welche wiederum mit einer reduzierten Leistungsfähigkeit, mit Müdigkeit, Kraftlosigkeit sowie Schlafproblemen etc. einhergehen. Eine besonders effektive Möglichkeit, diesem „Leaky Gut“ vorzubeugen bzw. entgegenzuwirken, ist der gezielte Einsatz von probiotischen Bakterien. Wie in der klinischen Studie von DDr. Manfred Lamprecht aus dem Jahr 2012 veranschaulicht, können jene 6 speziell kombinierten probiotischen Bakterienstämme, die auch in der Anwendungsbeobachtung eingesetzt wurden, den Wiederaufbau der geschwächten Darmbarriere unterstützen.

Durch die probiotische Behandlung reduzierte sich der Zonulin-Wert (Marker für die Öffnung der Tight Junctions und somit für die Durchlässigkeit der Darmbarriere) im Stuhl, des Weiteren der CP(Carbonylprotein)-Wert (Marker für oxidativen Stress),- der IL(Interleukin)-6- und der TNF-α-Wert (Marker für ablaufende Entzündungsprozesse). Diese Ergebnisse bedeuten für den jeweiligen Athleten weniger Magen-Darm-Beschwerden und ein gesteigertes Wohlbefinden während des Sports. Dieser positive Effekt wurde auch in der Anwendungsbeobachtung bestätigt: Nach 12-wöchiger Anwendung des Probiotikums gaben 67% der KONGA®-Sportlerinnen mit zuvor bestehenden Magen-Darm-Problemen an, überhaupt keine Beschwerden mehr zu verspüren.

Die nachweislich positive Auswirkung auf den Gesundheitszustand von Sportlern spricht eindeutig für eine probiotische Unterstützung im Rahmen regelmäßiger körperlicher Betätigung.

Schlaf ist die wichtigste Erholungsphase im Sport

Über 50% der KONGA®-Sportlerinnen beklagten vor der Anwendungsbeobachtung ihre schlechte Schlafqualität. Im Darm werden mehr als 20 Hormone gebildet, darunter die Vorstufe des Schlafhormons Melatonin. Es liegt somit auf der Hand, dass eine gestörte Darmflora eine Reihe von negativen Auswirkungen auf unser körperliches und psychisches Wohlbefinden haben kann, so auch auf unseren Schlaf. Guter Schlaf mit einem Schlafvolumen von sieben bis acht Stunden ist besonders bei Sportlern ausschlaggebend für eine erfolgreiche Regenerationsphase.

Nach der Anwendungsbeobachtung berichteten über 90% der Teilnehmerinnen von einem besonders guten und erholsamen Schlaf. Dabei verbesserte sich nicht nur die Schlafqualität massiv, sondern auch der allgemeine Gesundheitszustand der Hobbysportlerinnen: Interessant ist, dass vor dem Beginn der Einnahme des Probiotikums nur 3 von 24 Probandinnen ihren Gesundheitszustand als „sehr gut“ beurteilten. Nach dem Beobachtungszeitraum bewerteten jedoch 95% der Teilnehmerinnen ihren Gesundheitszustand mit „gut“ oder sogar mit „sehr gut“.

Probiotika für Sportler haben den Praxistest bestanden

Die 12-wöchige Anwendungsbeobachtung mit dem eigens für Athleten entwickelten Probiotikum macht den Praxischeck für wissenschaftlich bereits belegte Effekte dieser Bakterienkombination auf den Gesundheitszustand von Sportlern. Die nachweislich positive Auswirkung auf die Verdauung, Infektanfälligkeit, Schlafqualität und damit auf den allgemeinen Gesundheitszustand von Sportlern spricht eindeutig für eine probiotische Unterstützung im Rahmen regelmäßiger körperlicher Betätigung – denn sowohl Hobby- als auch Spitzensportler können mit den richtigen Darmbakterien ihren Gesundheitszustand optimieren, um sportliche Ziele ohne Einschränkung ihrer Leistungsfähigkeit oder Lebensqualität zu erreichen.

 

Kraft-Ausdauer-Workout

KONGA®

KONGA® ist ein hoch intensives Intervalltraining und kombiniert Boxen, Cardio-Training (Ausdauertraining für die großen Muskelgruppen), Plyometrics (Sprungübungen zur Steigerung der Schnell- und Maximalkraft), Squats (Kniebeugen in verschiedenen Ausführungen) und Dance (tänzerische Choreografien zur Förderung der Koordination) bei motivierender Musik.

 

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