Mit gutem "Bauchgefühl" durch

Schwangerschaft und Stillzeit

Unser Darm ist mehr als nur ein „Verdauungsrohr“: Bereits Hippokrates bezeichnete den Darm als „Wurzel aller Gesundheit“, und die zunehmende Forschung rund um den Darm und seine Billionen Bewohner, unser Mikrobiom, bestätigt dies ganz eindeutig.

Mit gutem bauchgefühl durch Schwangerschaft und StillzeitAuch bei einer Schwangerschaft spielt unsere Darmflora eine zentrale Rolle, und zwar von der Empfängnis bis hin zur Geburt: Wussten Sie, dass die Bakterien, welche Ihre Scheide besiedeln, aus dem Darm stammen? Über eine „Schleimhautstraße“ gelangen jene nützlichen Laktobazillen, die Ihren Intimbereich gesund halten, vom Rektum aus an ihren Bestimmungsort und siedeln sich dort nachhaltig an. Diese Milchsäurebakterien halten nicht nur den Vaginalbereich gesund und verdrängen unerwünschte Pilze und Keime, auch bei der Empfängnis sind sie von großer Bedeutung: Studien zeigen, dass sich befruchtete Eizellen bei Frauen mit einer Scheidenflora, die reich an Laktobazillen ist, im Rahmen einer künstlichen Befruchtung deutlich besser einnisten.

Die Besiedelung des Darms mit den richtigen Bakterien spielt natürlich auch für die Verdauung und Nährstoffaufnahme eine zentrale Rolle. So zeigen klinische Untersuchungen, dass Babys Bäuchlein durch die richtigen probiotischen Bakterien wichtige Unterstützung erfährt: Rund jedes dritte Kind leidet in den ersten Wochen und Monaten an den so genannten 3-Monats-Koliken, welche sich insbesondere durch exzessives Schreien mehrmals pro Woche über 3 Stunden täglich äußern – das ist nicht nur für das Neugeborene schmerzhaft und anstrengend, sondern belastet auch die Nerven der Eltern massiv. In einer Studie konnte gezeigt werden, dass durch die Zufuhr spezieller probiotischer Bakterien bei über 82 % der Babys eine deutliche Besserung der kindlichen Koliken erzielt werden konnte.

Die Verdauung der werdenden Mutter wird während der Schwangerschaft ebenfalls auf den Kopf gestellt: Durch hormonelle Veränderungen und die zunehmende Größe des Kindes treten häufig Beschwerden wie Sodbrennen, Verstopfung, Blähungen oder Gastritis auf, welche die Freuden der Schwangerschaft trüben. Mit sanfter Hilfe aus der Natur, z. B. aus der Papaya-Frucht oder einer kombinierten Zubereitung aus Hafer und Papaya, wird Mamas Verdauung sanft reguliert.

Von Geburt an spielt der Darm in zahlreichen Belangen der Gesundheit und des Wohlbefindens eine entscheidende Rolle

Insbesondere die Entwicklung des kindlichen Immunsystems wird von den Darmbakterien mitgeprägt. Große Studien an renommierten Kliniken zeigen klar, dass durch die Versorgung des Kindes mit speziell ausgewählten Darmbakterien das Risiko für das Auftreten von Allergien um 80 % reduziert werden kann – sofern das Kind im gesamten ersten Lebensjahr täglich damit versorgt wird und auch die Mutter diese Bakterienkombination ab dem 8. Schwangerschaftsmonat eingenommen hat. Für einen guten Start von Mutter und Kind ist deshalb die Besiedelung mit den richtigen Bakterienstämmen von enormer Bedeutung. Der Darm der Mutter kann über eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung und speziell kombinierte Probiotika mit einer gesunden Bakterienflora besiedelt werden. Diese überträgt sich in mehrfacher Weise auf das Kind: Bei einer natürlichen Geburt kommt das Baby in intensiven Kontakt mit Mamas Vaginalflora, deren nützliche Bakterien dem Darm entstammen und die in kürzester Zeit ihren Bestimmungsort im kindlichen Körper finden.

"Superfood" Muttermilch

Auch beim Stillen nimmt das Kind über die Muttermilch wichtige nützliche Bakterien auf, die eine entscheidende Basis für die Gesundheit bilden. Bei jenen Kindern, die mittels eines Kaiserschnitts auf die Welt kommen oder die nicht gestillt werden (können), ist die natürliche Besiedelung mit wichtigen Darmbakterien jedoch deutlich reduziert. Dies erklärt auch, warum Kinder, die auf nicht-natürlichem Weg das Licht der Welt erblicken, deutlich anfälliger für Allergien sind, als jene Babys, welche den natürlichen Geburtskanal passieren. Um die Besiedelung des kindlichen Darms dennoch bestmöglich zu fördern, bieten sich spezielle Probiotika an, welche die jungen Erdenbürger bei ihrem Start ins Leben täglich belgeiten sollten.

Muttermilch ist keinesfalls, wie früher angenommen, ein steriles Produkt. Ganz im Gegenteil, sie steckt voller gesundheitsfördernder Mikroorganismen. 

3-Monats-Koliken

Wie äußern sich 3-Monats-Koliken und wie unterscheiden sich diese Schmerzattacken von normalen Schreistunden? Außerdem: Was kann ich tun, um meinem Baby zu helfen?

Ein guter Start für Mutter und Kind

Für die Entwicklung des neugeborenen Kindes ist ein optimal funktionierender Darm von großer Bedeutung: Denn er ist nicht nur Ort von Nährstoffaufnahme und Verdauung, sondern auch Sitz von 80 % unserer Immunzellen! Damit alle Prozesse im Darm reibungslos funktionieren, sind wir auf die Aktivität und Vielfalt unserer Darmbakterien angewiesen.

Kaiserschnitt-Babys

Durch die vaginale Geburt wird die Bakterienflora der Mutter auf das Baby übertragen. Besonders wichtig sind dabei Bifidobakterien und Laktobazillen, die auch in die Milchdrüsen transportiert und durch Stillen an das Kind weitergegeben werden können. Bei einem Kaiserschnitt fehlt diese natürliche Erstbesiedelung mit nützlichen Keimen jedoch, und im Darm des Babys siedeln sich oft mehr pathogene Keime als nützliche probiotische Bakterien an. Doch auch eine veränderte Darmflora der Mutter und ein in Folge unausgeglichenes Immunsystem können bei der Geburt auf das Baby übertragen werden – das ist besonders problematisch, wenn allergische Erkrankungen in der Familie gehäuft vorkommen. Kindliche Allergien, z. B. der Haut und der Atemwege, und 3-Monats-Koliken sind dann vorprogrammiert! Diese allergische Verschiebung wichtiger Immunzellen, der sogennannten TH1- und TH2-Zellen, kann man jedoch mit ausgewählten probiotischen Bakterien regulieren.

OMNi-BiOTiC® PANDA

An der Abteilung für Immunologie an der Wilhelmina Kinderklinik in Utrecht wurde OMNi-BiOTiC® PANDA in jahrelanger Forschungsarbeit entwickelt: Die tägliche Einnahme wird  für die werdende, allergiegefährdete Mama ab dem 8. Monat und für das Baby ab dem 1. Lebenstag empfohlen.

OMNi-BiOTiC® FLORA plus+

Endlich... Scheidenflora OK!

Ihre Vaginalflora ist ein wichtiger Schutzschild vor schädlichen Keimen. Milliarden unterschiedlicher, nützlicher Laktobazillen – auch Milchsäurebakterien genannt – sorgen nämlich für einen sauren pH-Wert (3,8–4,5) in der Scheide, in dem sich krankmachende Bakterien und Pilze nicht vermehren können. Dieser Schutz ist wichtig, um auch die Fortpflanzungsorgane gesund und funktionsfähig zu erhalten. Das empfindliche Gleichgewicht Ihrer Scheidenflora kann jedoch schnell ins Wanken geraten. Die Gründe dafür sind vielfältig: Hormonelle Veränderungen, wie sie natürlich mit jeder Schwangerschaft einhergehen, aber auch Stress, ein geschwächtes Immunsystem oder Antibiotika, können die Balance der Vaginalflora empfindlich stören. 

OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ enthält vier wissenschaftlich kombinierte Bakterienstämme, die in klinischen Studien ausgewählt und überprüft wurden und speziell dazu geeignet sind, sich im Vaginalbereich anzusiedeln und schädliche Mikroorganismen zu verdrängen. Das Besondere an OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ ist die orale Einnahme: Einfach trinken!

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