13. Mai 2020

Heidrun Valencak-Hösel

“Bakterien sind mein Leben!” – Mag. Anita Frauwallner im Interview

Probiotika sind in aller Munde, und das zu Recht, schließlich ist es durch die gezielte Anwendung speziell kombinierter Bakterienstämme möglich, den Darm in den unterschiedlichsten Lebenslagen zu unterstützen und von diesem – nämlich unserer Gesundheitszentrale – aus sogar den gesamten Organismus positiv zu beeinflussen. Die Produkte der österreichischen Marke OMNi-BiOTiC® erhalten seit Jahren positiven Zuspruch von Apothekern, Ärzten und Anwendern, der seinesgleichen sucht. Doch zu Beginn dieser Erfolgsgeschichte sah alles ganz anders aus.

Vor über 30 Jahren hatte Mag. Anita Frauwallner, Gründerin und CEO des Institut AllergoSan und Mastermind hinter OMNi-BiOTiC®, mit Darmgesundheit und Probiotika nicht viel zu tun. Zwar war die studierte Sprachwissenschaftlerin über das Medizinstudium ihres Mannes im Gesundheitsbereich angekommen, doch mit wissenschaftlicher Forschung und Produktentwicklung hatte sie sich damals noch nicht beschäftigt. Dieser Schritt wurde erst durch eine Gruppe von Ärzten und Meeresbiologen angeregt, die für Patienten mit hochgradigen Lebensmittelunverträglichkeiten vollkommen allergenfreie Nahrungsergänzungen benötigten, und führte 1991 zur Gründung des Institut AllergoSan – dabei gab jener Grundgedanke dem Unternehmen seinen Namen.

Das Interesse für das Leben im Darm und für seine Auswirkung auf Gesundheit und Krankheit entstand durch einen schweren persönlichen Schicksalsschlag – denn nach einer Auslandsreise, von der er mit schwerem Reisedurchfall zurückkehrte, entwickelte Anita Frauwallners Ehemann in jungen Jahren zunächst eine Colitis ulcerosa und erkrankte infolge dieser an Dickdarmkrebs.

Frau Mag. Anita Frauwallner mit Reagenzglas

Obwohl er selbst als Arzt gut vernetzt war, konnte ihm keiner seiner Kollegen helfen und er verstarb im Alter von 40 Jahren. „Ich hatte in all den Jahren, die ich mit meinem Mann an so vielen Stationen von Krankenhäusern verbrachte, immer das Gefühl, dass mit all den Medikamenten zwar die Symptome gelindert werden konnten, aber kein Ansatz zur Behandlung der Ursache vorhanden war“, schildert die heutige Darmexpertin ihren sehr persönlichen Weg zum Mikrobiom. „Ich hatte zwar versucht, über Ernährungsmedizin, orthomolekulare Ansätze, traditionelle chinesische und spagyrische Medizin einen Weg aus der Erkrankung meines Mannes zu finden, aber ich blieb erfolglos. Erst nach seinem Tod und dem Gefühl, auf der ganzen Linie versagt zu haben, hatte ich plötzlich klar vor Augen, was ich tun musste: Ich musste herausfinden, wie der Darm und ganz speziell sein Innenleben funktionieren und ob man durch die Veränderung dieser Bakterienwelt Menschen mit Darmerkrankungen helfen konnte.“

Was ist das ideale Probiotikum?

Zu Beginn ihrer Anstrengungen war Anita Frauwallner mit ihrer Idee nahezu allein – die Erforschung des Mikrobioms steckte Anfang der 90er-Jahre noch in den Kinderschuhen, wissenschaftliche Arbeiten waren Mangelware und der Gedanke, dass man über den Darm die Gesundheit im Gesamten beeinflussen könne, wurde von vielen Seiten belächelt. Doch dadurch ließ sich die Firmengründerin nicht beirren – und sie hatte das Glück, zur richtigen Zeit die richtigen Experten kennen zu lernen: „Ich durfte Herrn Prof. Frans Rombouts, Leiter der Universität Wageningen und einer der führenden Mikrobiologen weltweit, kennen lernen, der mit seinem enormen Wissen mein intrinsisches Interesse für unsere Symbionten im Darm in wahre Begeisterung umwandelte und gewissermaßen meine Liebe zu diesen wunderbaren Wesen entfachte“, erinnert sich Anita Frauwallner. „Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, was ein ideales Probiotikum können müsste, wir ermittelten, welche Eigenschaften der Bakterien überhaupt schon bekannt waren, aber vor allem, was man besser machen könnte als in den 50 Jahren davor. Immer wieder sorgten meine Fragen und Anregungen für Staunen – und dann für Begeisterung, wenn sich zeigte, dass dadurch ganz neue Einsichten möglich wurden. So entwickelten wir das erste Probiotikum des Institut AllergoSan. Dabei wurde besonders darauf geachtet, Leitkeimstämme zu verwenden, also besonders starke Bakterienstämme, die in jedem Menschen vermehrungsfähig sind, aber auch darauf, die spannendsten Arten bestmöglich miteinander zu kombinieren – ergänzt mit einer Matrix aus präbiotischen Stoffen, um die Bakterien intensiv zu aktivieren und sie an jenen Ort im Darm zu bringen, wo sie gebraucht werden. Eine absolute Innovation.“

Unter Einhaltung höchster Qualitätsstandards wurde schließlich OMNi-BiOTiC® 6 produziert: Ursprünglich war es nur für den Verkauf in der eigenen Apotheke in Graz gedacht, jedoch zeigte sich sehr bald ein enormes Interesse vieler anderer Apotheker an diesem Produkt, wie Mag. Frauwallner erzählt: „Nicht nur zeichnete sich OMNi-BiOTiC® durch eine bedeutend höhere Bakterienanzahl aus als die bisherigen probiotischen Mittel, sondern auch die Konsumenten berichteten schon bald, dass das Produkt spürbar sei, und zwar schon bei Verwendung der ersten Packung! Kunden, die oftmals bereits verzweifelt waren, hatten in kürzester Zeit wieder mehr Lebensqualität und Lebensfreude“. Die steigende Nachfrage und ihre eigenen Erfahrungen stellten die mittlerweile auch international gefragte Referentin nach wenigen Jahren vor eine äußerst schwierige und folgenreiche Entscheidung – Forschung oder Apotheke? Beides war zeitlich nicht mehr zu schaffen. Ihr Wissensdrang und die Überzeugung, dass sie durch die Forschung noch viel mehr für Leidende tun könne, überwogen, und so traf Anita Frauwallner die mutige Entscheidung, die Apotheke zu verkaufen und den Fokus ganz auf das Institut AllergoSan und die Entwicklung vollkommen neuer, indikationsspezifischer Probiotika zu legen.

Teamarbeit von Bakterien

Der Grundgedanke der gezielten Kombination unterschiedlicher Bakterienstämme zu besonders starken und effektiven Teams – zu sogenannten Multispezies-Probiotika – erwies sich schon bald als der wesentliche Erfolgsfaktor, obgleich die Entwicklung der richtigen Formulierungen die Forscherin des Öfteren vor enorme Herausforderungen stellte und immer noch stellt: „Darmsymbionten sind in ihren Eigenschaften und in ihrer Funktion sehr komplex – ganz ähnlich wie wir Menschen. Stellen Sie sich vor, Sie dürfen sich für ein Fußballspiel Ihre Mannschaft auswählen: Sie besetzen die Positionen mit den bestmöglichen Spielern: Tormann, Verteidiger, Mittelfeldspieler – und zum Schluss fügen Sie Ihrer Auswahl noch den weltbesten Stürmer hinzu. Erstaunlicherweise gewinnen Sie die Weltmeisterschaft nicht – denn: Obwohl jeder Einzelne top ist, funktioniert vielleicht das Zusammenspiel nicht, die Spieler konkurrieren miteinander, anstatt sich gegenseitig zu unterstützen“, beschreibt Mag. Frauwallner die Situation. In die Welt unserer Darmmikroben könnte man das wie folgt übersetzen: Bloß weil man Bakterienstamm eins, zwei und drei kombiniert, bedeutet das noch nicht, dass sie in Summe mehr Milchsäure produzieren.

Ganz schlimm kann es werden, wenn man diesem Team nun Bakterienstamm vier hinzufügt, der alleine zwar ebenfalls ein Topperformer ist, aber sich mit den anderen nicht verträgt. Und nun produziert kein einziger von ihnen mehr jene Stoffe, die der Mensch benötigen würde. Die Leistung des ganzen Teams lässt nach. „Deshalb untersuchen wir für OMNi-BiOTiC®-Produkte nicht einfach nur jeden einzelnen Stamm, sondern immer auch das gesamte Probiotikum mit allen Symbionten – zuerst im Labor, wo wir die Bakterienstämme anhand ihrer Fähigkeiten kombinieren, anschließend in wissenschaftlichen Studien, in denen wir die Effekte der Bakterienkombinationen bei ganz speziellen Problemstellungen überprüfen, und erst dann in renommierten Kliniken am Menschen. Heute tun wir das für eine unglaubliche Vielzahl oftmals chronischer Beschwerden: bei Allergien, Diabetes und Lebererkrankungen, beim Reizdarmsyndrom oder bei wirklich pathogenen Keimen, die gefährliche Durchfälle auslösen“, so Mag. Frauwallner. Darüber hinaus hält sich das Unternehmen an strenge Qualitätskriterien für medizinisch einsetzbare Probiotika, wie sie von der WHO, der WGO, der FDA und der Österreichischen sowie der Deutschen Gesellschaft für Probiotische Medizin erstellt wurden.

Die Teamarbeit wird übrigens nicht nur bei der Probiotika-Entwicklung großgeschrieben, sondern auch im gesamten Unternehmen: „Auch wenn allein im Headquarter in Graz mittlerweile mehr als 100 Mitarbeiter im Einsatz sind, funktioniert die Zusammenarbeit großartig, weil echter Teamgeist spürbar ist. Gerade bei großen Herausforderungen packt jeder mit an und sogar Unmögliches wird möglich gemacht, weil jeder Positives bewirken will. Das schätze ich an meinem Team und an jedem Einzelnen von ihnen“, betont Anita Frauwallner stolz. Übrigens: Sogar die allererste Mitarbeiterin, die vor mehr als 20 Jahren eingestellt wurde, arbeitet heute noch im Institut AllergoSan.

Probiotika für die Darmflora

Jene durch Antibiotika ausgelösten Durchfälle, mit denen Anita Frauwallner während ihrer Zeit in der Apotheke häufig konfrontiert war, bildeten das Zentrum der ersten großen Studienarbeit: Welchen Einfluss haben hochwertige Probiotika im Rahmen einer Antibiotika-Therapie? Diese Frage wurde gemeinsam mit der Universität Maastricht beantwortet: Jene Personen, die während und auch noch sieben Tage nach der Antibiotika-Therapie das speziell entwickelte Probiotikum erhielten, hatten signifikant seltener Durchfall und waren immunologisch widerstandsfähiger geworden.

Darüber hinaus konnte etwas belegt werden, was niemand für möglich erachtet hatte, nämlich dass es tatsächlich gelungen war, jene neuen Bakterienkulturen, die erst mit dem Probiotikum zugeführt worden waren, im Darm der Probanden anzusiedeln und sie zu vermehren. „Dass wir tatsächlich die Vermehrungsfähigkeit unserer OMNi-BiOTiC®-Bakterien wissenschaftlich nachweisen konnten, brachte uns den internationalen Durchbruch! Denn es zeigte klar: Medizinisch relevante Probiotika können die Regeneration der Darmflora unterstützen, obwohl durch das Antibiotikum im Darm ein regelrechter Kahlschlag entsteht“, erklärt Anita Frauwallner. Diese Publikation aus dem Jahr 2008 wurde von der WGO, der World Gastroenterology Organisation, als eine der zwölf besten Studien im Bereich der Mikrobiomforschung weltweit ausgezeichnet – der internationale Ritterschlag für das noch junge Grazer Unternehmen. Auch heute noch findet diese Studie weltweit Anerkennung und fand sogar in Leitlinien der WGO Einzug. Doch die Studie war erst der Anfang: Mittlerweile haben die Forscher am Institut AllergoSan in Zusammenarbeit mit weltweit renommierten Universitätskliniken auf der ganzen Welt mehr als 100 Studien durchgeführt – die wissenschaftliche Basis für die mittlerweile zwölf verschiedenen OMNi-BiOTiC®-Produkte.

Auf eine dieser Studien ist Anita Frauwallner besonders stolz: „Wir konnten gemeinsam mit der Medizinischen Universität Graz zeigen, dass Probiotika über den enterohepatischen Kreislauf tatsächlich in der Lage sind, die Leberfunktionen bei bereits schwer kranken Personen wiederherzustellen! Diese herausragende Arbeit wurde beim wichtigsten Leber-Kongress der Welt unter 10.000 eingereichten Studien ausgezeichnet und das daraus entstandene Probiotikum, OMNi-BiOTiC® HETOX, wurde als Europas innovativstes OTC-Produkt mit dem renommierten Nicolas-Hall-Award prämiert. Es ist kaum zu glauben, aber wir erhalten jeden Monat Nachrichten von Leberzirrhose-Patienten, die uns mitteilen, dass sie keine neue Leber transplantiert bekommen müssten, weil ihre eigene Leber wieder funktioniere. Dann bin ich wirklich dankbar, dass ich dieser Arbeit mein Leben gewidmet habe.“

Mit Bakterien zum Erfolg

Doch jeder Erfolg hat auch seine Neider: Dass das Unternehmen einer Quereinsteigerin so außergewöhnliche Ehrungen erhält, wird von manchen gar nicht gerne gesehen, speziell von jenen nicht, die solche Erfolge nicht feiern können. Das bekam Anita Frauwallner gleich in den Anfangsjahren zu spüren: „Wir hatten gerade Fuß gefasst und das Vertrauen der Ärzte und Apotheker in unsere Qualität gewonnen, als alle juristischen Finessen von Mitbewerbern genutzt wurden, um uns zu schaden. Ich kämpfte mich durch sämtliche gerichtliche Instanzen , wusste oftmals nicht, wie ich den nächsten Monat finanziell durchstehen konnte“, erinnert sie sich an eine der schwersten Zeiten in der Unternehmensgeschichte, aber der Glaube an die Werte des Unternehmens half ihr dabei, nicht aufzugeben. Und das Institut AllergoSan bekam Recht – wurde schon bald zu einem österreichischen Vorzeigeunternehmen, feierte in ganz Europa Erfolge mit seiner Qualität und seiner Wissenschaft.

„Trotzdem gab es nach wie vor Skeptiker, die sich nicht vorstellen wollten, dass diese winzigen Darmbewohner Einfluss auf jede einzelne Zelle unseres Körpers nehmen, dass Krankheit und Gesundheit davon abhängen, ob wir eine hohe Diversität dieser Lebewesen aufweisen oder nicht. Wir leisten sozusagen seit über 25 Jahren Missionsarbeit“, lacht Anita Frauwallner. „In einem ersten Schritt informierten wir in Hunderten Schulungen, Konferenzen und Symposien Apotheker, Ärzte und Anwender darüber, dass zu jedem Antibiotikum ab dem ersten Tag ein Probiotikum gehört. Es vergingen noch viele weitere Jahre, bis sich die Ablehnung in eine aktive Empfehlung verwandelte, und unsere Aufklärungsarbeit ist auch nicht beendet, denn es kommen ja ständig neue wissenschaftliche Erkenntnisse rund um unsere ‚Gesundheitszentrale Darm‘ dazu.“ Tatsächlich bieten der Darm und seine Mikrobiota weiterhin viel Gesprächsstoff, seit bekannt wurde, dass die Darmflora sowohl im positiven als auch im negativen Sinn die Entstehung von psychischen und neurodegenerativen Erkrankungen, etwa Demenz, beeinflusst, dass bei entzündlichen Prozessen wie Rheuma, aber auch bei Allergien und dem Metabolischen Syndrom Zusammenhänge sichtbar werden, und selbst eine erfolgreiche Schwangerschaft vom Mikrobiom abhängen kann.

Eigenes Erleben als Motivation für Forschung

Doch woher stammen diese Vorstellungen, welch unterschiedliche Beschwerden man mit probiotischen Bakterien positiv beeinflussen kann? Besonders für die ersten Studien waren Probleme aus dem Alltag von Anita Frauwallner selbst ausschlaggebend: „Die Problematik des Durchfalls nach einem Antibiotikum speziell auch im Krankenhaus und bei älteren, geschwächten Patienten war mir aus meiner Zeit in der Apotheke bekannt und daher wusste ich auch, dass diese Nebenwirkungen oft erst Wochen nach der Antibiotika-Therapie auftraten, dafür aber häufig Monate und Jahre andauerten. Auch das Thema der Allergie, insbesondere der Neurodermitis, beschäftigte mich persönlich, weil ich ja selbst als Kind unter diesen juckenden Ekzemen ganz schrecklich zu leiden hatte“, erinnert sie sich. Und die negativen Auswirkungen von Stress kennt die unermüdlich Aktive, die Vorträge auf der ganzen Welt hält, ebenso aus eigener Erfahrung. Mit den Problemen von Spitzensportlern, die vor wichtigen Ereignissen zehnmal die Toilette aufsuchen müssen und dann ihre Leistungen nicht abrufen können, befasste sie sich früh, weil sie in jener betroffenen Personengruppe Freunde hat, die bis heute voll und ganz auf die Expertin aus Graz vertrauen.

Mittlerweile wurde am Institut AllergoSan ein großes Team von Ärzten, Apothekern, Biologen und Ernährungsfachleuten etabliert, das in Forscherkreisen über die Jahre hohes Ansehen erlangte. Heute kommen Wissenschaftler und renommierte Kliniken wie die Charité in Berlin auf das Institut AllergoSan zu, um gemeinsam neue Ansätze bei schwierigen medizinischen Fragestellungen zu entwickeln. Beispielsweise gilt es zu erforschen, ob Probiotika die Nebenwirkungen von Chemotherapeutika reduzieren können oder inwieweit sich neue Bakterienkombinationen bei chronischen Wunden sinnvoll einsetzen lassen. Eine aktuelle Entwicklung stammt jedoch wieder aus dem Alltag der Forscherin: „Mein lieber Kater Ilja erkrankte wenige Wochen, nachdem er bei uns eingezogen war, an Morbus Crohn, einer schweren chronischen Darmentzündung. Und auch bei ihm hatte ich das Gefühl, dass die Medikamente, die er verordnet bekam, nur kurzfristig die Symptome bekämpften. Freunde fragten mich, warum ich ihm denn nicht OMNi-BiOTiC® gäbe, ich als Darmexpertin könne hierfür doch sicherlich eine Lösung finden. Gesagt, getan, und der Erfolg war überwältigend: War Ilja in den letzten Wochen kaum noch aus seinem Körbchen aufgestanden, tollte er nach wenigen Tagen mit probiotischer Versorgung bereits wieder glücklich im Garten herum. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Tiere für viele Menschen sind, gerade für Kinder oder auch für ältere Menschen, die oft niemanden mehr in ihrem Leben haben. Deshalb beschloss ich, ein spezielles Produkt für die Bedürfnisse von Katzen und Hunden zu entwickeln, und der Erfolg von OMNi-BiOTiC® CAT & DOG macht mich wirklich froh.“

Beratung durch Fachleute

Durch das „moderne“ Leben müssen Darm und Mikrobiom heutzutage immer mehr verkraften: Der ständige Stress im Berufs- und Privatleben, zahlreiche Medikamente (z. B. Antibiotika, Cholesterinsenker, „Magenschutz“), die über eine lange Zeit eingenommen werden, industriell verarbeitete Nahrung mit schlechten Fetten, Zucker, Farb- und Zusatzstoffen belasten unsere Darmflora heute mehr als je zuvor. Kein Wunder also, dass mit Adipositas, nichtalkoholischer Fettleber, Reizdarmsyndrom und Burnout neue Volkskrankheiten auf dem Vormarsch sind, die alle mit dem Darm in enger Verbindung stehen.

Diese Vielzahl von gesundheitlichen Problemen macht auch die Entwicklung unterschiedlicher Probiotika notwendig, welche Bakterienkombinationen mit den für die jeweilige Situation bestmöglichen Eigenschaften enthalten: „Einige Bakterienkulturen sind besonders stark entzündungshemmend, andere wiederum stimulieren das Immunsystem intensiv, verschließen die Darmbarriereschicht gegenüber toxischen Stoffen oder produzieren spezielle Vitamine und Enzyme, die der Organismus dringend benötigt“, erklärt Anita Frauwallner den Grund für die indikationsspezifische Entwicklung ihrer Probiotika. Das wachsende Angebot der Probiotika bedarf besonderer, individueller Beratung durch Ärzte, Therapeuten und insbesondere die Apotheke, um für die entsprechende Situation das richtige Produkt auszuwählen: „Ich beriet selbst viele Jahre hindurch Kunden in der Apotheke und weiß deshalb, dass diese auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmten Gespräche mit tiefem fachlichem Hintergrundwissen für sehr viele Anwender enorm wichtig sind. Deshalb liegt mir persönlich sehr viel daran, dass OMNi-BiOTiC® in Apotheken verkauft wird, speziell in den ausgewiesenen Darmberatungsapotheken, weil ich weiß, dass hier ein beträchtliches Wissen rund um den Darm und seine Bewohner vorhanden ist und die Beratung für den Kunden einfach stimmt“, führt die Unternehmensgründerin aus.

Vision für eine gesunde Darmflora der Gesellschaft

Was ursprünglich als Einmannbetrieb begann – angesiedelt in einem einzigen Raum, der gleichermaßen als Büro, Lager und Versandstation diente –, ist inzwischen zu einem international anerkannten Zentrum für Mikrobiomforschung geworden, welches seine Probiotika nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern mittlerweile auch in mehr als 20 Ländern verkauft – einschließlich der USA. Anita Frauwallner möchte ihre Vorstellungen von Qualität bei Pro- und Präbiotika international verbreiten: „Meine Vision ist es, natürliche Therapieoptionen ohne unerwünschte Effekte zu entwickeln, welche die Ursache einer Erkrankung behandeln, nicht nur ihre Symptome. Das Institut AllergoSan soll in zehn Jahren in der Lage sein, mit wissenschaftlich geprüften Probiotika viele Bereiche der Medizin zu revolutionieren und einen wesentlichen Beitrag für die Gesundheit jedes Menschen zu leisten.“ Damit diese Vision auch in den nächsten Jahrzehnten weiterhin gelebt wird, hat die Unternehmerin vor einigen Jahren ihren Sohn gebeten, nicht mehr nur als Berater für das Institut AllergoSan tätig zu sein, sondern seine ganze Kraft dem Familienunternehmen zu widmen. Gemeinsam werden Wissenschaft und Qualität vorangetrieben, um vielen Menschen ein gutes „Bauchgefühl“ zu ermöglichen.

 

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