08. Mrz 2019

Emanuel Munkhambwa

Darmgesundheit im Frühjahr stärken

Das Mehr an Sonne und die Augenweiden der sprießenden Natur steigern die Lust auf Bewegung im Freien. Das wechselnde Wetter und erste Allergene von Frühblühern können dem Immunsystem jedoch zu schaffen machen. Eine ausgeglichene Zusammensetzung der Darmflora stärkt die Abwehrkräfte und hilft dem Körper dabei, in Schwung zu kommen. Nachfolgend erfahren Sie, worauf bei Freiluft-Aktivitäten im Jahreszeitenwechsel zu achten ist. 

Ende März ist Frühlingsbeginn. Die Winterschläfer aus der Tierwelt suchen ihre Nahrungsverstecke und füllen ihre Energiespeicher neu auf. Die Pflanzenwelt legt einen Sprint hin, alles sprießt und streckt sich der wärmenden Sonne entgegen. Nicht nur Tiere und Pflanzen spüren den Frühling, auch der menschliche Körper kommt in Fahrt. Längere Tage und die Steigerung der Lichtintensität sowie der Temperaturen führen zu den allseits bekannten Frühlingsgefühlen, da die Glückshormone Serotonin und Dopamin vermehrt im Gehirn ausgeschüttet werden. Da erwacht auch so mancher Wintermuffel aus der Lethargie und ist motiviert, die Sportwelt aus den Angeln zu heben. Der Frühling ist übrigens die beste Zeit, sich persönliche Gesundheitsziele zu stecken.

Tipp: Nach einer längeren Sportkarenz langsam beginnen und die Frequenz steigern.

Sport im Frühling

Der Frühling kann aber auch einige Kehrseiten mit sich bringen. Punkt eins: Es gibt Menschen, die unter Frühjahrsmüdigkeit leiden bzw. einfach nicht aus der Winterdepression herauskommen. Dann heißt es: Ab in die Sonne, um die Vitamin-D-Produktion anzukurbeln – am besten kombiniert mit kreislauffördernder Bewegung. Schon kurze Auszeiten in der grünen Natur mit ihrer bunten Farbenpracht und ihren verführerischen Düften reduzieren Stress und heben die Stimmung.

Punkt zwei: Das wechselhafte Wetter mit Wind, wiederholten Schauern und Kälteeinbrüchen fordert den Körper und insbesondere das Immunsystem auf vielfältige Weise. Kopfschmerzen und Migräneattacken treten vermehrt auf. Der äußeren Haut, vorwiegend im ungeschützten Gesichtsbereich, aber auch den inneren Schleimhäuten in Mund und Nase machen die Wetterkapriolen zu schaffen. Keime haben bei trockener und rissiger Haut durch die Störung der Hautbarriere ein leichteres Spiel, einzudringen und sich auszubreiten. Die Frühlingssonne kann ebenfalls tückisch sein. An manchen Tagen ist die vor UV-Strahlung schützende Ozonschicht sehr dünn, weshalb die Haut Schutz vor einem Sonnenbrand braucht. UV-Strahlung, ein geschwächtes Immunsystem wie auch Stress, depressive Verstimmungen und Schlafmangel sind obendrein Ursachen plötzlich auftretender Fieberblasen oder kleiner, entzündlicher und schmerzhafter Geschwüre im Mund (Aphten).

Punkt drei: Und wäre all das nicht genug, so machen erste Frühblüher (wie Erle, Hasel, Platane, Esche und Birke, des Weiteren einige Getreide und Gräser) Allergikern das Leben schwer. Sport in der Natur ist aber auch Pollenallergikern möglich.

Tipps:

  • Tragen Sie dem Wetter angepasste Sportbekleidung.
  • Atmen Sie bei Bewegung im Freien durch die Nase und tragen Sie einen Schal oder eine Sportmaske, um die kalte Luft aufzuwärmen.
  • Schützen Sie Ihre Haut mit Sonnencreme und Lippenpflege mit speziellem UV-Schutz.
  • Für Allergiker gibt es Apps, die verraten, wann man bedenkenlos im Freien sporteln kann (z. B. jene des Österreichischen Pollenwarndienstes; sie enthält u. a. Daten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz).
  • Lassen Sie sich hinsichtlich der Behandlungsmöglichkeiten von Fieberblasen, Aphten und Allergien vom Arzt beraten.

Die Darmgesundheit nicht unterschätzen

Der Darm spielt für das Immunsystem eine große Rolle. Neben den Darmbakterien beherbergt die Schleimhaut des Dickdarms eine Vielzahl an Lymphfollikeln. Die darin werkenden Lymphozyten sind für die Abwehr von Bakterien und Viren zuständig, indem sie z. B. Antikörper produzieren. Ist der Darm geschwächt, wirkt sich das auf das Immunsystem und damit auch auf die sportliche Leistungsfähigkeit aus. Das betrifft nicht nur Leistungssportler, die mit Durchfällen oder Übelkeit zu kämpfen haben, sondern mitunter auch Hobbyathleten.

Tipps: Das Wichtigste beim Sport und für den Darm ist, eine Dehydrierung durch ausreichendes Wassertrinken zu vermeiden. Probiotika können dabei helfen, das „Darmimmunsystem“ zu stärken.

 
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