01. Jun 2020

Anna Verena Urbas

Fit durch Schwimmen

Im Fitnessstudio ist es zu heiß, beim Laufen holen Sie sich einen Sonnenstich. Wie wäre es also mit Schwimmen?

Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten und nicht nur an heißen Sommertagen eine tolle Alternative zu anderen Ausdauersportarten. Zusätzlich werden beim Schwimmen bis zu 700 Kalorien pro Stunde verbrennt. Also nichts wie rein ins kühle Nass!

Die Vorteile des Schwimmens

Gelenksschonend
Der Auftrieb des Wassers lässt einen fast schwerelos werden. Man trägt beim Schwimmen nur etwa ein Siebtel des eigenen Körpergewichts. Der passive Bewegungsapparat (Knochen, Sehnen, Bänder und Gelenke) wird geschont. Gerade für Sportanfänger mit Übergewicht ist Schwimmen also eine sehr gute Alternative zu Laufen und Radfahren. Aber auch bei Verletzungen kann Schwimmen eine sinnvolle Ergänzung zur Physiotherapie sein und die Heilung vorantreiben. Nicht umsonst wird Schwimmen im Rehabilitationstraining eingesetzt.

Hoher Kalorienverbrauch
Obwohl das Wasser Auftrieb gibt, arbeitest man gegen den Wasserwiderstand. Das und die kühlen Temperaturen machen Schwimmen zu einem wahren Kalorienfresser. Der Körper kämpft gegen den Wasserwiderstand und muss die Kälte ausgleichen. Allerdings musst dafür zügig geschwommen werden, sich nur treiben zu lassen oder zu planschen reicht natürlich nicht aus. Setzt man die richtige Schwimmtechnik in zügigen Tempi um, kann in nur einer halben Stunde Kraulen bis zu 450 Kalorien verbrauchen.

Muskeltraining
Das Arbeiten gegen den Wasserwiderstand lässt die Bewegungen zwar langsamer, aber dafür kraftvoller werden. Beim Schwimmen werden fast alle Muskeln gefordert. Je nach Schwimmstil werden die Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur stärker beansprucht.
Aber auch hier gilt: Gemütliches Planschen reicht leider nicht aus. Ganz entspannt sollte es also nicht zugehen.

Herz-Kreislauftraining und hautstraffend
Wenn man ambitioniert an der Ausdauer arbeitet und Kondition aufbauen möchte, sollte auch beim Schwimmen ein Pulsgurt getragen werden. Der sollte unbedingt wasserdicht sein. Beherzigen Sie die Faustregel, dass im Wasser circa 10 bis 15 Pulsschläge weniger haben sollten als beim Laufen.
Dass die Herzfrequenz im Wasser niedriger ist, als zum Beispiel beim Laufen, liegt am Wasserdruck. Durch den leicht erhöhten Druck werden die Blutgefäße etwas komprimiert und so können die Venen mehr Blut zum Herzen hin transportieren. So braucht das Herz weniger Schläge pro Minute, um die Muskulatur wieder mit Sauerstoff zu versorgen.
Schwimmen ist also der ideale Sport gegen schwere Beine, Besenreiser, Krampfadern und Cellulite.

Die Körpertemperatur steigt auch nicht so schnell an, wie bei Sport an Land. Der Herz-Kreislaufsystem kommt richtig in Schwung, aber gleichzeitig wird von außen gekühlt und der Körper kann gar nicht überhitzen.
Na, wenn das an einem heißen Sommertag nicht Laune macht!

Der Einstieg ins Schwimmtraining

Wie bei jedem Training sollten Sie idealerweise drei Mal pro Woche Schwimmen gehen. Eine halbe Stunde zügiges Schwimmen ist notwendig, damit Sie einen Trainingsreiz setzten, der stark genug ist, um Veränderungen im Körper zu bewirken. Schwimmen Sie zu kurz und / oder zu gemütlich, tritt keiner der vorher von mir genannten Vorteile ein.
Falls Sie Probleme mit dem Atemrhythmus haben, oder Sie sich unsicher sind, ob Ihr Schwimmstil so in Ordnung ist, ziehen Sie bitte einen ausgebildeten Personal Trainer oder Schwimmtrainer zu Rate. Vor allem bringt Ihnen ein Trainer bei, wie Sie am effizientesten atmen.

Vor dem Schwimmen nicht auf OMNi-BiOTiC® POWER vergessen! So wird der Sommer im Freibad dann auch sportlich ein voller Erfolg!

 
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