04. Mrz 2019

Mag. Julia Wild

Fit und stressfrei dank gestärkter Abwehrkräfte

Mit fallendem Laub beginnt wieder die Zeit von Schnupfen, Husten und Heiserkeit. Auch die Schleimhaut wird anfälliger, z. B. für Aphten im Mundraum. Das „Sommerloch“ ist vorüber, im Job steigt der Stresspegel merklich an. Damit Körper und Geist im Einklang bleiben, lohnt es sich, dem Immunsystem den richtigen Kick zu geben. Jedes Jahr dasselbe Spiel: Mit dem ersten kühlen Lüftchen erhöht sich die Anfälligkeit für grippale Infekte. Krankmachende Keime „schwirren“ durch U-Bahn, Schule und Büro, bescheren uns Erkältungen oder auch unangenehme Darmgrippen. Damit es erst gar nicht zu einer Ansteckung kommt, sollten wir unseren Körper auf verschiedenste Art und Weise von innen gegen „Angriffe“ von außen wappnen.

Abwehrkräfte stärken

Eine wichtige Grundlage für gut funktionierende Abwehrkräfte ist eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung. Diese besteht optimalerweise aus frischem, regionalem Obst und Gemüse, komplexen Kohlenhydraten wie Vollkornbrot, -reis oder Kartoffeln, hochwertigen Eiweißlieferanten, wie Fisch, magerem Fleisch und Milchprodukten, sowie wenig Zucker, Fett und Konservierungsstoffen. Die gesündesten Durstlöscher sind stilles Wasser und/oder ungesüßte Tees, davon am besten zwei Liter pro Tag. Hagebutten-, Hibiskus- und Rooibostee beinhalten Vitamine sowie sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem unterstützen. Für alle, die es scharf mögen, ist Ingwertee das perfekte Getränk zum Schutz vor Halsweh und Co.

Eine wichtige Grundlage für gut funktionierende Abwehrkräfte ist eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung.

Besonders wichtig: Damit Durchfall und Übelkeit keine Chance haben, muss die Darmflora unser Immunsystem stützen. Für Harmonie im Bauch ist eine ausreichende Anzahl nützlicher Bakterien nötig. Die tägliche Einnahme von Präparaten mit „Superhelden“ aus der Welt der Mikroorganismen reichert die Darmflora mit diesen an, wodurch krankmachende Erreger keinen Schaden anrichten können. So kann Ihnen auch die nächste Darmgrippewelle nichts anhaben!

Problemfall (Schleim-)Haut

Kaum hat die Haut die Strapazen des Sommers – hoffentlich ohne Sonnenbrand – überstanden, ereilt sie eine weitere für die herbstliche Jahreszeit typische Unannehmlichkeit: Aphten an Mundschleimhaut, Zunge oder Rachen. Als Aphten werden kleine schmerzhafte Bläschen bezeichnet, die besonders oft mit Erkältungen, Stress oder auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten einhergehen. Menschen, die zu Aphten neigen, haben immer wieder mit jenen zu tun. Die Bläschen sind zwar harmlos, jedoch z. B. beim Sprechen, Essen oder Schlucken sehr störend, da Berührungen und vor allem der Genuss säurehaltiger Lebensmittel sehr schmerzhaft sind. Das Auftreten der Aphten steht mit geschwächten Abwehrkräften, Stress, aber auch dauerhaften Reizen wie z. B. Zahnspangen oder Prothesen, in Verbindung. Aphten heilen im Normalfall nach einiger Zeit von selbst ab. Sanftes Spülen mit abgekühltem Kamillen- oder Salbeitee lindert zusätzlich. Des Weiteren unterstützen Vitamin B, C sowie Zink den Heilungsprozess. Bei starken Beschwerden können spezielle Zubereitungen aus der Apotheke, z. B. mit Aloe vera und Manuka-Honig, helfen. Denn diese reduzieren den Schmerz binnen weniger Minuten.

Bewegung als Kraftspender

Die Zeit für Bikini und Badehose ist zwar erstmal vorüber, die Sportschuhe sollten trotzdem nicht an den Nagel gehängt werden, denn: Bewegung, vor allem an der frischen Luft, stärkt das Immunsystem, vertreibt dank der Freisetzung von Glückshormonen schlechte Laune und dient als hervorragender Ausgleich zur hauptsächlich sitzenden Bürotätigkeit. Schnappen Sie sich eine motivierte Freundin oder einen sportwilligen Arbeitskollegen und vereinbaren Sie fixe Trainingstage. Gemeinsam fällt es leichter, sich zur Bewegung zu überwinden. Im Trend liegen Trainings, die ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht arbeiten. Der Vorteil ist, dass sich die Übungen auch draußen durchführen lassen und ohne Geräte auskommen. In einem Zirkel werden verschiedene Übungen mit kurzen Pausen hintereinander durchgeführt, dabei sollten unterschiedlichste Muskelgruppen beansprucht werden. Ein Beispiel: fünf Übungen à 30 Sekunden, dazwischen 20 bis 40 Sekunden Pause, drei Durchgänge. Ein Zirkel kann z. B. aus Kniebeugen, Schnurspringen, Liegestützen, Bauchpressen und Ausfallschritten bestehen. Untrainierte sollten sich von ausgebildeten Trainern unterstützen lassen, um eine falsche Ausführung zu vermeiden. In Kombination mit leichtem Ausdauertraining verhelfen solche Zirkeltrainings zu mehr Muskelkraft und allgemeiner Fitness.

Stress reduzieren

Durch gesunde Ernährung sowie ausreichend Bewegung erlangen wir eine verbesserte Immunabwehr mit weniger Infektionen der Schleimhäute, der Atemwege und des Verdauungstraktes. Doch wie kann zusätzlich Stress reduziert werden und welche Strategien helfen dabei, in angespannten Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren? Das Handling von Stress ist oft nur eine Frage der Einstellung. Versuchen Sie, Alltagsprobleme wie den nörgelnden Chef, die energieraubende Bekannte oder die ewig lange Schlange an der Supermarktkasse nicht so nahe an sich heranzulassen, und stufen sie deren Wertigkeit neu ein. Befreien Sie sich außerdem von „Freunden“, die Ihnen auf emotionaler Ebene mehr nehmen als geben. Gezieltes Entspannen, z. B. in Form von autogenem Training, Yoga oder einfach mal nichts zu tun schafft Ausgleich zu anspruchsvollen Zeiten im Beruf und in anderen Lebensbereichen. Auch für zwischendurch gibt es verschiedenste Möglichkeiten, um zur Ruhe zu kommen. Suchen Sie sich einen stillen Ort im Büro – und sei es die Toilette – schließen Sie die Augen und atmen Sie zehnmal tief ein und wieder aus. Selbst ein längerer Blick aus dem Fenster auf die bunte Herbstlandschaft kann bereits Wunder wirken.

 
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