25. Aug 2021

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist für die meisten Frauen ein Abenteuer, welches insbesondere von vielen unterschiedlichen Emotionen, wie berauschende Vorfreude bis hin zu ein wenig Angst, geprägt ist. Darüber hinaus machen sich natürliche körperliche Veränderungen bemerkbar. Und genau jene haben leider oft auch unangenehme Begleiterscheinungen zur Folge, wie beispielsweise das typische Sodbrennen. Doch es gibt Möglichkeiten wie Sie diesen Beschwerden nicht klein beigeben müssen.

Sodbrennen in der SchwangerschaftWieso leiden vermehrt Schwangere unter Sodbrennen?

Das unangenehme typische Gefühl von Sodbrennen entsteht, wenn säurehaltige Magenflüssigkeit vom Magen in die Speiseröhre aufsteigt. Der Reflux, d.h. jener Rückfluss, kann ermöglicht werden, wenn der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig funktioniert.

In der Schwangerschaft sorgt das Hormon Progesteron dafür, dass sich die glatte Muskulatur lockert. Dadurch sollen unerwünschte Kontraktionen der Uterusmuskulatur ausbleiben. Dies hat allerdings auch zur Folge, dass der Muskelring zwischen Magen und Speiseröhre erschlafft und somit ein Reflux begünstigt wird.

Je weiter fortgeschritten die Schwangerschaft ist, desto mehr Platz benötigen Baby und Gebärmutter und drücken somit zusätzlich auf Magen und Darm, wodurch das Aufsteigen der Magensäure weiter begünstigt wird. Tritt das Baby kräftig, so kann dies ebenfalls ein unangenehmes Sodbrennen auslösen. Die Symptome von Sodbrennen in der Schwangerschaft können dabei unterschiedlich ausfallen. Manche Schwangeren verspüren einen Druck im Oberbauch, andere schmecken den Rückfluss von Magensäure im Mund. Häufig wird Sodbrennen auch als Übelkeit oder Beschwerden im Hals wahrgenommen und verhindern so eine ruhige Nacht.

Abends immer Sodbrennen

Der Grund für ein vermehrtes Sodbrennen abends oder in der Nacht liegt darin, dass im Liegen mehr Säure zurückfließen kann. So verstärken sich die Beschwerden in liegender Position und viele Schwangere sind mit der Frage konfrontiert, wie sie bei Sodbrennen am besten liegen sollen. Hierbei kann es hilfreich sein, mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen und auch rund zwei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr zu essen.

Was tun bei Sodbrennen in der Schwangerschaft?

Es gibt durchaus einige Möglichkeiten, mit denen die Beschwerden beeinflusst werden können. Nicht immer müssen Medikamente genommen werden, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Im Gegenteil – insbesondere während der Schwangerschaft kann es sinnvoll sein, zuerst auf Hausmittel und andere Tipps zu setzen. Ernährung, Faktoren wie Stress, drückende Kleidung oder zu große Portionen beim Essen können eine Rolle bei der Entstehung von Sodbrennen spielen.

Diese Tipps können sich als nützlich erweisen:

  • Bewegung: häufige Bewegung an der frischen Luft entspannt und tut dem Körper gut.
  • Entspannung: Stress kann Sodbrennen ebenfalls begünstigen. Daher gilt es, insbesondere in der Schwangerschaft Stress zu vermeiden.
  • Kleine Mahlzeiten essen und bewusst kauen.
  • Ernährung: hierbei lohnt es sich, die Lebensmittel achtsam auszuwählen (s. Tipps weiter unten)
  • Kleidung: durch das Tragen von lockerer Kleidung können Sie einen zusätzlichen Druck von außen vermeiden.

    Sodbrennen Ernährung Schwangerschaft

Was Sie bei Sodbrennen in der Schwangerschaft nicht essen sollten:

Gewisse Lebensmittel können Sodbrennen begünstigen und sollten somit von Schwangeren gemieden werden. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Koffein- oder kohlensäurehaltige Getränke
  • Sehr fettiges, scharfes oder süßes Essen
  • Zitrusfrüchte
  • Frische Zwiebeln und Knoblauch
  • Essig

Auch wenn diese Liste relativ viele Nahrungsmittel umfasst, so gibt es auch einige Lebensmittel, die sogar helfen können, Sodbrennen zu reduzieren.

Diese Lebensmittel sind bei Sodbrennen empfehlenswert:

  • Stilles Wasser und Tee
  • säurearmes Obst, wie beispielsweise Erdbeeren und Bananen
  • Papaya – mit dieser Frucht können Darm und Magen unterstützt werden
  • Zwieback
  • Vollkornprodukte (u.a. Brot und Haferflocken)
  • fettarme Milchprodukte
  • gedämpftes Gemüse
  • Nüsse (Mandeln und Haselnüsse)

Generell gilt es, insbesondere in der Schwangerschaft auf den eigenen Körper zu hören und je nach individueller Verträglichkeit und Empfinden zu handeln. Viele Schwangere leiden zusätzlich zum Sodbrennen auch unter Verdauungsproblemen wie Blähungen, Verstopfung oder aber auch Durchfall. Hierbei kann neben der richtigen Ernährung und ausreichender Bewegung auch die Einnahme von medizinisch relevanten Probiotika, sprich lebensfähigen Bakterien, welche die eigenen Darmbakterien unterstützen, sinnvoll sein. Auf diese Weise kann ein Ungleichgewicht der Darmflora ausgeglichen werden.


 

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