10. Mai 2020

3-Monats-Koliken

Wie äußern sich 3-Monats-Koliken und wie unterscheiden sich diese Schmerzattacken von normalen Schreistunden? Außerdem: Was kann ich tun, um meinem Baby zu helfen?

Als 3-Monats-Koliken werden Blähungen bezeichnet, die bei Säuglingen in den ersten 14 Lebenswochen auftreten und intensive Schreiattacken auslösen. Eltern halten ihre Babys stundenlang im Arm, sind ratlos und möchten am liebsten mitweinen. Die schmerzgeplagten Kleinen lassen sich nur schwer beruhigen und brauchen Mamas und Papas ganze Geduld.

3-Monats-Koliken erkennen

3-Monats-Koliken bereiten Babys wirklich starke Schmerzen. Sie müssen von den für Säuglinge typischen, aber harmlosen Schreistunden unterschieden werden, die normalerweise abends zwischen 17 und 20 Uhr einsetzen. Auch bei diesen lassen sich die Kinder nur schwer beruhigen, selbst Stillen und ein warmes Bad erzielen meist nur einen kurzen Effekt. Leidet das Baby jedoch unter echten 3-Monats- Koliken, ist deutlich erkennbar, dass es ihm nicht gut geht. Sein Kopf kann gerötet oder seine Gesichtshaut extrem blass sein, eventuell hat es sogar Schweißperlen zwischen den Augen und auf der Stirn. Der Bauch ist aufgebläht und hart – Mediziner bezeichnen diesen Zustand als Trommelbauch. Als „klassisch“ für Koliken gelten außerdem ruckartige Bewegungen, die sich mit Ruhephasen abwechseln und über den ganzen Tag verteilt auftreten.

3-Monats-Koliken bereiten Babys wirklich starke Schmerzen. Sie müssen von den für Säuglinge typischen, aber harmlosen Schreistunden unterschieden werden.

3-Monats-Koliken erkennen

Wie kann ich meinem Baby helfen?

Bei richtigen 3-Monats-Koliken scheint nichts und niemand dem Baby Erleichterung zu verschaffen. Halten, gutes Zureden und Streicheln helfen nur wenig. Probieren Sie, den Säugling so zu halten, dass seine Bauchmuskulatur entspannt, z. B. über Ihre Schulter mit eher hängendem Kopf und frei beweglichen Beinen, der Rücken sollte rund sein. Zur Vorbeugung kann die Einhaltung regelmäßiger Stillzeiten beitragen, also alle drei Stunden eine Fütterung. Der Grund: Muttermilch braucht etwa diesen Zeitrahmen, bis sie gänzlich verdaut ist. Jeder frische Schluck, der zu dem nicht abgeschlossenen Gärungsprozess hinzukommt, kann Beschwerden auslösen.

Auch das Vermeiden von Speisen, die der Mutter Verdauungsprobleme bereiten, trägt zur Linderung von Babys Blähungen bei. Wenn Sie als stillende Mama selbst Blähungen bekommen, z. B. durch den Verzehr von Kuhmilch oder Produkten mit Hefe, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das Neugeborene ähnlich darauf reagiert. Ganz nach dem Motto: Geht es Ihnen gut, geht es auch Ihrem Baby gut! Überdies kann die Einnahme spezieller Probiotika 3-Monats-Koliken vorbeugen, wie eine Studie kürzlich belegte.

 

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