10. Aug 2020

Florentina Sgarz, BA

Was Sie gegen Stress bei Ihrem Haustier tun können


Was Sie gegen Stress bei Ihrem Haustier tun könnenWeil dauerhafter Stress und ständige Angst auf Dauer nicht gesund sind, sollten Sie als Besitzer rechtzeitig reagieren, wenn Sie Anzeichen entdecken. Das Wichtigste ist, die Ursache für den ausgelösten Stress herauszufinden und so gut wie möglich zu beseitigen oder zu vermeiden.

Falls es aber doch öfters zu Stresssituationen bei Ihrem Haustier kommt, können Sie folgende Vorschläge ausprobieren:

  • Akute Stressphasen: das Wichtigste: bleiben Sie betont ruhig! Ihre Nervosität überträgt sich leicht auf Ihr Tier. Versuchen Sie die Situation möglichst schnell zu beenden und Ihr Tier abzulenken.
  • Geben Sie nach stressigen Momenten Ihrem Haustier eine Entspannungsphase durch Spielen, Streicheleinheiten, Kauartikel oder den Kontakt zu seinen Tierfreunden. Welche Methode die beste ist, hängt von Ihrem Tier und der Situation ab.
  • Lange und häufige Abwesenheit: Gewöhnen Sie Ihren Hund oder Ihre Katze langsam an Ihre Abwesenheit. Beginnen Sie mit einer kurzen Zeitspanne und dehnen Sie den Zeitraum immer weiter aus. Das Tier soll dabei lernen, dass die Zeit allein ideal zum Entspannen und Schlafen ist.
  • Beschäftigung: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Tier gut beschäftigt ist. Eventuell ist die Trennungsangst auch ein Zeichen von Langeweile. Spielen sie regelmäßig mit Ihrer Katze und sorgen sie für abwechslungsreiche und genügend lange Spaziergänge mit Ihrem Hund.
  • Probiotika: Durch Stress wird der Darm in ein Ungleichgewicht gebracht. Verdauungsprobleme sind die Folge, weil die optimale Besiedelung des Darms fehlt. Probiotika können wieder eine Balance im Darm herstellen, den Symptomen entgegenwirken und dafür sorgen, dass sich Ihr Tier wieder rundum wohlfühlt.
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  • Futterbeschäftigung: Servieren Sie das Futter nicht in einem langweiligen Futternapf. Es gibt mittlerweile viele verschiedenen Intelligenzspielzeuge, Fummelbretter, Futtertürme oder Futterbälle. Ein weiterer Vorschlag ist, dass das Futter auf mehreren Orten verteilt und nicht mehr nebeneinander serviert wird. Sie könnten einen Futterturm in einem Schlafzimmer mit Futter befüllen und ein Fummelbrett im Wohnzimmer. So sind die Tiere über den Tag beschäftigt und nicht gelangweilt.
  • Spielzeug: Sorgen Sie für genügend Spielzeug im Haus. So vermeiden Sie, dass Ihr vierbeiniger Liebling aus Langeweile mit den Möbeln oder den Schuhen zu spielen beginnet. Tiere fühlen sich sogar ohne eine Beschäftigung gestresst und unwohl.
  • Zeit mit dem Besitzer: Der wichtigste Punkt – viel Zeit mit dem Tierhalter. Hunde und Katzen bauen intensive Beziehungen zum Menschen auf. Dabei vermittelt ihnen ihre spezielle Bezugsperson Sicherheit. Ihr Tier vermisst sie also nicht nur, sondern fühlt sich auch verunsichert, wenn Sie nicht zu Hause sind.
  • Rückzugsort und Liegeplätze: Genauso wie Sie, hat auch Ihr Hund oder Ihre Katze gerne einmal etwas Ruhe. Sorgen Sie dafür, dass es genug Rückzugsorte für Ihren Liebling gibt. So können sich die Tiere entspannen und Energie tanken.

Die Gesundheit unserer Haustiere ist uns genauso wichtig wie unsere eigene. Leider ist es oft schwer zu erkennen, wenn es unseren vierbeinigen Liebsten schlecht geht oder sie sogar krank sind. Frühzeitig Anzeichen einer Krankheit zu erkennen, kann helfen, Schmerzen zu vermeiden und rechtzeitig mit einer Behandlung zu beginnen.

 
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