20. Okt 2020

Gesund durch den Winter

Mit Zittertemperaturen, Schneestürmen und eisigen Fahrbahnen haben auch Viren und Bakterien wieder Saison. Sie machen unserem Immunsystem in der kalten Jahreszeit besonders zu schaffen. Damit es erst gar nicht zu Schnupfennase oder Halsweh kommt, helfen folgende Tipps und Tricks, die sich einfach in den Alltag integrieren lassen.

Die Art und Weise, wie wir unsere tägliche Ernährung gestalten, beeinflusst maßgeblich unser körpereigenes Abwehrsystem. Gewisse Lebensmittel, z. B. fettes Fleisch und Frittiertes, stressen den Organismus und machen ihn so anfälliger für Erkältungskrankheiten – bewusst ausgewählte hochwertige Nahrungsmittel unterstützen uns durch wertvolle Inhaltsstoffe und damit auch unsere Gesundheit. Die Basis dafür schafft eine ausgewogene Kost mit ausreichend Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, hochwertigen Eiweißen und pflanzlichen Fetten.

Lebensmittel, die das Immunsystem stärken

Winterzeit ist Eintopfzeit! Gönnen Sie sich nun häufiger kräftigende, wärmende Suppen oder Eintöpfe aus Wurzelgemüse, Kartoffeln, Kichererbsen, Bohnen und heilsamen Kräutern wie Thymian, Salbei, Kurkuma oder Ingwer. Letzterer entfaltet insbesondere als Tee eine intensive Wirkung und hilft bei der Abwehr von Infektionen. Wer den etwas scharfen und würzigen Geschmack nicht mag, kann mit Honig und Zitronensaft die Note verfeinern.

Vitamin C zur Vorbeugung

In Bus, Zug und Straßenbahn wird nun kräftig geniest, geschnäuzt und gehustet. Tatsächlich sind wir einer wahren Bakterien- und Virenflut ausgesetzt. Grippale Infekte und andere wintertypische Krankheiten werden durch Tröpfchen- (über die Luft) oder Schmierinfektion (über Berührung) übertragen. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und packen Sie ein kleines Fläschchen Handdesinfektionsmittel für unterwegs ein. Wenn jemand neben Ihnen niest oder hustet, drehen Sie sich weg und versuchen Sie, mindestens eine Armlänge Abstand zu halten. Vor allem im Winter fällt es aufgrund des eher überschaubaren Angebots an heimischen Produkten in der Gemüse- und Obstabteilung schwerer, genügend Vitamine und Mineralstoffe in unseren Speiseplan einzubauen. Ein Mangel gilt als Erkältungsfalle Nummer eins! Vitamin C und Zink helfen, Erkältungskrankheiten vorzubeugen. Doch Achtung: Vitamin C aus Ascorbinsäure kann vom Körper nicht immer optimal aufgenommen werden. Vor allem in der „grippalen Hochsaison“ lohnt sich deshalb die Einnahme von Präparaten, die Vitamin C und bioaktive Pflanzenstoffe enthalten. Diese verlängern die Verfügbarkeit des Vitamins im Körper. Zink sorgt nicht nur für schöne Nägel, Haut und Haare – es vermindert auch oxidativen Stress und bildet mit Vitamin C das perfekte Power-Duo gegen Erkältungen.

Tipps für das Immunsystem

Eines vorweg: Lassen Sie die Laufschuhe im Schrank, wenn Sie eine Erkältung haben. Sport bei grippalen Infekten überfordert den Kreislauf, und Sie riskieren z. B. eine gefährliche Herzmuskelentzündung. Wenn aber lediglich die Nase ein bisschen läuft und es im Hals leicht kratzt, ist sanftes Ausdauertraining in der Regel kein Problem. Sind Sie gesund, sollten Sie sich warm einpacken und täglich mindestens 20 Minuten an der frischen Luft verbringen. Das kurbelt das Immunsystem an und macht widerstandsfähiger gegen krankmachende Keime. Die durch Bewegung angeregte Durchblutung verteilt die Abwehrstoffe im ganzen Körper und versetzt so das Immunsystem in Alarmbereitschaft. Außerdem wird der Kopf durch die Zeit in der Natur sprichwörtlich „gelüftet“ – ein freier Geist macht glücklich, und wer glücklich ist, wird seltener krank! Als der Immunsystem-Booster schlechthin gilt im Winter der Gang in die Sauna. Schon die Römer wussten die angenehme Wärme für sich zu nützen. Richtig angewandt, entspannt regelmäßiges Saunieren nicht nur die Muskeln, sondern es stärkt auch die Abwehrkräfte. Dafür sorgt vor allem der Wechsel zwischen warm und kalt. Sauna-Anfänger sollten mit milden Sauna-Gängen starten und sich von Erfahrenen begleiten lassen. Bei falscher Anwendung können nämlich Kreislaufprobleme entstehen und dadurch die positiven Effekte des Saunierens gemindert werden.

Ich bin krank! Was nun?

Manchmal nützt alle Vorsicht nichts, und eine fiese Erkältung mit Schnupfen, Husten und Fieber übermannt einen. Falls Sie vom Arzt verordnete Antibiotika einnehmen müssen, z. B. bei Bronchitis oder Angina, sollten Sie zugleich und zumindest 14 Tage danach spezielle, hochdosierte Probiotika einnehmen. Die Medikamente vernichten nämlich nicht nur die krankheitsauslösenden Keime, sondern auch die natürliche Bakterienflora im Darm. Das macht wiederum anfälliger für Erkrankungen. Probiotika sorgen dafür, dass dieser Teufelskreis erst gar nicht in Gang kommt. Zusätzlich helfen Hausmittel wie Erkältungsbäder, Inhalation mit Ölen, Kräutertees sowie Topfenwickel. Eine Dampfinhalation wirkt schleimlösend und öffnet eine verstopfte Nase. Füllen Sie einen Topf mit heißem Wasser und einigen Tropfen ätherischer Öle. Geeignet sind z. B. Thymian-, Eukalyptus- oder Pfefferminzöl. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es sich um 100 % ätherisches Öl handelt. Bei Fieber sollten Sie statt eines Vollbads ein wohl temperiertes Fußbad nehmen, um den Körper nicht unnötig zu belasten.

 
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