17. Mrz 2021

Gesund durch Frühling und Sommer

Der Frühling belebt unsere Lebensgeister, wir kommen morgens leichter aus den Federn und strotzen wieder vor Energie. Das bringt viele auf die Idee, sich jetzt von ungeliebten Kilos zu trennen, um in Bademode eine gute Figur zu machen. Neben dem Winterspeck können auch Pollenallergien das Frühlingsgefühl verderben. Folgende Tipps verhelfen zu entspannten Sonnenmonaten.

Mit dem Anstieg der Temperaturen reduzieren sich die Kleidungsschichten, angefutterte „Reserven“ lassen sich weniger gut verbergen. Möchten Sie Ihren Körper formen und straffen, ist regelmäßiger Kraft- und Ausdauersport das A und O. Laufen, Schwimmen und Radfahren greifen Fettdepots an und stärken den gesamten Organismus. Die Verdauung wird angeregt, das Immunsystem gestärkt.

Sportlich zum Wohlfühlgewicht

In Frühling und Sommer können Sie das Laufband im Fitnessstudio wieder gegen Frischluft sowie Wald- und Wiesenwege tauschen. Versuchen Sie zudem, Ihren Alltag bewegungsintensiv zu gestalten: Drehen Sie große Runden mit dem Hund, fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit oder planen Sie einen Aktivurlaub ein. Für die Kräftigung der Muskeln und Verbesserung der Koordination sind Trendsportarten wie Slacklinen, Stand-Up-Paddling (SUP) oder Crossfit empfehlenswert.

Je mehr Muskeln Sie aufbauen, desto mehr Kalorien verbrauchen Sie. Muskeln erhöhen den Grundumsatz und die Kalorienanzahl, die unsere Organe zur Lebenserhaltung brauchen; überdies tilgen sie auch im Ruhezustand jede Menge Nahrungsenergie.

Wann, wie und was essen?

In den Zeitschriften liest man jetzt von Wunderkuren und Blitzdiäten. Solche meist kurzfristigen sowie drastischen Umstellungen bewirken allerdings oft nicht mehr als den gefürchteten Jo-Jo-Effekt: Man nimmt ein wenig ab, wiegt zwei Wochen nach dem Ende der Diät letztlich aber mehr als zuvor. Studien belegen, dass echtes Fasten die wirksamste Methode zur Gewichtsabnahme darstellt. Alltagstauglich und leicht durchzuhalten ist das 16:8-Fasten, sogenanntes Teilzeit- oder intermittierendes Fasten. Dabei wird innerhalb von acht Stunden vorwiegend gesund, aber in normalen Mengen gegessen, danach 16 Stunden gefastet. Das wirkt sich positiv auf den Insulinspiegel aus. Ständiges Essen, über den ganzen Tag verteilt, führt nämlich zu einem permanent erhöhten Insulinpegel – das Risiko für Übergewicht, Diabetes mellitus und andere Erkrankungen steigt. Eine 16-stündige Fastenperiode verschafft den Körperzellen wertvolle Regenerationszeit. Längere Fastenperioden sollten allerdings medizinisch begleitet werden.

In der warmen Jahreszeit haben heimisches Obst und Gemüse wieder Saison. Erhöhen Sie Ihren täglichen Anteil an frischen Beeren, knackigem Feldsalat und Co. Greifen Sie außerdem zu Vollkornprodukten und (Pseudo-)Getreidesorten wie Quinoa, Bulgur oder Couscous. Diese enthalten nicht nur viele Ballaststoffe, sondern auch hochwertige Proteine. Fetter Seefisch (etwa Thunfisch, Makrele, Sardine) strotzt vor Omega-3-Fettsäuren, die für einen gesunden Körper unentbehrlich sind. Auch Raps-, Lein-, Walnussöl und Algen gelten als wahre Omega-3-Bomben. Genießen Sie beispielsweise ein saftiges Thunfischsteak auf Rucola-Tomaten-Bett mit Pinienkernen. Vegetarier gönnen sich einen bunten Quinoa-Salat mit viel Gemüse, zahlreichen Kräutern und Leinöldressing.

Kaltes, klares Wasser

  • Lassen Sie Softdrinks und süße Smoothies links liegen, und haben Sie das trendigste Frühlings- und Sommeraccessoire stets griffbereit: eine große Wasserflasche. Trinken Sie bei hohen Außentemperaturen, je nach körperlicher Betätigung bestenfalls 2,5 Liter Wasser täglich. Ein durchschnittlicher Erwachsener besteht zu 70% aus Wasser, pro Tag gehen über die Haut etwa 2,5 Liter davon verloren. 1,5 bis 2 Liter müssen über Getränke wieder zugeführt werden, die Restmenge steckt in festen Lebensmitteln. Prinzipiell gilt, auf das eigene Flüssigkeitsbedürfnis zu achten und bei körperlicher Anstrengung automatisch mehr zu trinken. Eine rigide Trinkkontrolle muss nicht sein, ebenso nicht ein Überwässern des Körpers. Wichtig ist, nicht erst bei großem Durst zu trinken. Durst gilt als Zeichen dafür, dass bereits ein Flüssigkeitsdefizit vorliegt. Heuschnupfen, lass nach!

Eine Schattenseite werfen Frühling und Sommer jedes Jahr auf gar nicht wenige „Auserwählte“: Niesen, Jucken, Augenbrennen und weitere unangenehme Symptome quälen Allergiker in der Pollensaison. Alltägliche Aktivitäten wie Treppensteigen oder Hausarbeit kommen von der Anstrengung her dann einem Marathonlauf gleich. Allergien entstehen, wenn die Schleimhäute des Körpers geschädigt sind. Die mit der Luft in den Körper gelangten Stoffe verwirren die Immunabwehr und werden fälschlicherweise als Allergene identifiziert. Das Immunsystem lässt Antikörper produzieren – und schon setzen die Beschwerden ein.

Maßnahmen wie Pollengitter vor den Fenstern verhindern das Eindringen der allergieauslösenden Stoffe in die Wohnung. Draußen getragene Kleidung sollte nicht im Schlafzimmer aufgehängt, Haare sollten am besten täglich abends gewaschen werden. Dann ist nachts eine deutliche Erleichterung spürbar. Optimal ist es, jetzt so schnell als möglich das Immunsystem zu stärken. Und zwar dort wo die Immunzellen sitzen – nämlich im Darm. Spezielle Probiotika mit abwehrstärkenden Leitkeimstämmen und aufbauende Darmschleimhaut-Therapeutika sind eine nachhaltige Alternative zu müde machender Symptombekämpfung, wie dies bei den Antihistaminika der Fall ist. Und im nächsten Jahr starten Sie mit den Probiotika schon am 1. Januar. Denn ein gestärkter Darm ist der beste Schutz vor Allergien.

 
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