26. Mrz 2020

Kerstin Weissenböck

Neustart – Darmsanierung: das Selbstexperiment

Der Beginn eines neuen Jahres ist der perfekte Aufhänger sich viele gesunde Vorsätze zu nehmen – auch für mich. So schön die Feiertage auch sind, eines bringen die üppigen Festtagsmahlzeiten, gemütlichen Abenden zuhause und kleinen Sünden in Form von Keksen und Stollen mit sich: ein Plus auf der Waage!

Aber nicht nur das Kneifen der Lieblingsjeans gibt Anlass zum Handeln. Auch das Unwohlsein im Bauch, das einem nach dem ein oder anderen kulinarischen Fehltritt noch nachhängt, gilt es zu beseitigen und Harmonie im Innen und Außen zu schaffen. Wäre es nicht grandios auch den Körper nach einem Jahr voller Ereignisse und Völlereien auf null zu setzen? OH JA! Also weg mit den Altlasten, raus mit dem „Müll“.

Das Experiment DARMSANIERUNG beginnt!

Nach ein bisschen Recherche habe ich mich dazu entschlossen, mein Vorhaben in Form eines Basenfasten-Programms in die Realität umzusetzen. Das bedeutet: auf dem Speiseplan stehen ausschließlich basenbildende Nahrungsmittel – viel Gemüse, Früchte, Kartoffeln und frische Kräuter, die einen hohen Anteil an organisch gebundenen Mineralstoffen und Vitaminen aufweisen.

Aber woher kommt diese Übersäuerung eigentlich?

Im Idealzustand ist unser Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht. Ein Parameter dafür ist der pH-Wert in unserem Blut, der zwischen pH 7,36 und pH 7,44 im schwach basischen Bereich liegt. Unser moderner Lebensstil bringt dieses sensible Gleichgewicht durch ein Zuviel an tierischem Eiweiß und Zucker, einseitiger Ernährung, aber auch durch Diäten und mangelnde Bewegung zum Schwanken. Gerät das Säure-Basen-Verhältnis aus der Bahn, muss der Körper zum Gegenschlag ausholen. Um eine „Übersäuerung“ des Blutes zu verhindern, werden Mineralstoffe zur Neutralisation aus den Knochen abgezogen. Die Konsequenz: Die Knochen werden ausgelaugt und schwinden langsam. Im schlimmsten Fall bedeutet das: Osteoporose. Aber nicht nur die Knochen werden in Mitleidenschaft gezogen, auch Nieren und Bindegewebe müssen einiges aushalten. Letzteres macht sich vor allem durch die unschönen Dellen an Po und Oberschenkeln bemerkbar.

Das einwöchige Programm soll also nicht nur Kilos schmelzen lassen, sondern auch Cellulite den Kampf ansagen! Da sag ich nicht nein!

Ergänzende Wunderwaffen

Um die Ausleitung von Schlacken und liegengebliebenen Verdauungsresten aus dem Darm zu fördern, ergänze ich meinen Ernährungsplan noch um MikroSan, einem Kräuterelixier, das laut Hersteller das körpereigene Entgiftungssystem so richtig in Schwung bringen soll. Und da das Entsäuern im Fokus des Programms steht, unterstütze ich den ganzen Prozess noch mit metacare Basic 3, das mit Mineralstoffen und Kräuterextrakten noch zusätzlich zur Entsäuerung des Gewebes beiträgt.

Das Basenfasten-Programm

Das ist erlaubt

Beherzt zugegriffen werden darf bei allen Gemüsesorten, Salaten und Kräutern. Sämtliche Vertreter dieser Nahrungsmittel sind basenbildend und tragen zur Entsäuerung des Gewebes bei. Besonders starke Wirkung zeigen die folgenden Gemüsesorten und Kräuter: Kartoffeln, Auberginen, Karfiol, Fenchel, Grünkohl, Karotten, Radieschen, Kohl, Sellerie, Vogerlsalat, Rucola, Petersilie, Basilikum und Schnittlauch. Kartoffeln sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. Sie liefern neben sättigenden Kohlehydraten auch gut verwertbares pflanzliches Eiweiß und sind so gut wie fettfrei.

Kartoffeln wirken stark basenbildend und dienen als sättigende Komponente in den Mahlzeiten.

Vorsicht beim Würzen mit Salz: Salz bindet nämlich Wasser im Körper und trägt so zur Bildung von Cellulite bei.
Wenn es dir möglich ist, tausche den Salzstreuer diese Woche gegen Kräuter und Gewürze wie Chili, Senfkörner, Curry oder Pfeffer.

Auch Früchte und Beeren gelten als basenbildende Lebensmittel. In dieser Nahrungsmittelgruppe empfehlen sich vor allem Marillen, Bananen, Grapefruits, Kiwis, Kirschen, Mangos, Orangen, Trauben und Feigen. Beim Obst gilt es darauf zu achten, möglichst reife Früchte zu essen. Ansonsten kann auch gerne zur Trockenfrucht-Variante gegriffen werden.

Zusätzlich zu Gemüse und Co. dürfen auch Sojamilch und -joghurt, Tofu, Mandeln und Haselnüsse sowie Kefir, Rohmilch, Buttermilch und Molke verzehrt werden. Öl, Butter und Sahne, sowie Vollkornprodukte gelten als neutrale Lebensmittel, sollten aber während dieser Woche auch mit Bedacht zum Einsatz kommen.

Kräuter und Gewürze sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und bioaktiven Stoffen und machen jedes noch so einfache Gericht zur Gaumenfreude.

Das ist verboten

Säurebildend sind vor allem tierische Lebensmittel, wie sämtliche Fleisch- und Wurstwaren, alle Fischsorten und Meeresfrüchte, Milchprodukte und Eier. Aber auch Weißmehlprodukte, Reis und Süßigkeiten aller Art sind in dieser Woche tabu. Auch auf Erdnüsse, Paranüsse und Walnüsse muss verzichtet werden, da sie zur Säurebildung im Körpers beitragen. Zu guter Letzt gilt noch: Finger weg von Kaffee, Schwarztee, Kakao und Alkohol.

Angedacht sind drei Mahlzeiten pro Tag und, falls nötig, darf auch zwischendurch gesund gesnackt werden. Es empfiehlt sich das Programm noch mit Kräutertees, wie Brennnessel, Fenchel, Melisse oder Schafgarbe zu unterstützen.

Frühstück

Als Frühstück stehen Müsli aus Vollkorngetreide und Früchte auf dem Speiseplan.

Zwar fällt Getreide unter die Kategorie „schwach säurebildend“, darf aber trotzdem als gesundes Frühstück und als Energielieferant eingesetzt werden, da die Säuren durch das Obst in hohem Maße wieder überkompensiert werden.

Während des Basenfastens werden Pizza, Burger und Co vom Speiseplan gestrichen.

Mittagessen

Zu Mittag geben Gemüsegerichte mit Kartoffeln als Sattmacher Energie und liefern essentielle Mineralstoffe und Vitamine.

Abendessen

Am Abend kommt Suppe auf den Tisch – die wärmt und füllt den Magen.

Snack

Für den Hunger zwischendurch darf rohes Gemüse gegessen werden.

Das Mittag- und Abendessen kann ganz flexibel gestaltet werden. Darf es lieber eine warme Suppe oder ein großer Salat zu Mittag sein? Auch kein Problem! Dann wird eben am Abend „groß“ aufgekocht. Die Ernährungsumstellung soll sich vor allem möglichst einfach in den (Berufs-)Alltag integrieren lassen.

Vor dem Start des Basenfastens suche ich mir Gerichte für die ganze Woche zusammen, die vor allem einfach und schnell zubereitet werden und easy in die Arbeit mitgenommen werden können. Mein Rat: Schreibe dir vorab eine Einkaufsliste und kaufe die Zutaten für die ganze Woche auf einmal ein, so dass dein gesamter Kühlschrank nur mit „erlaubten“ Lebensmitteln gefüllt ist. So verbannst du Sünden aus dem Blickfeld und somit auch aus dem Sinn.

Erfahren Sie alles über Stimmung, Energielevel und Abnehmerfolg und lassen Sie sich von der Sammlung aus  Basenfasten-Rezepten inspirieren für eigene Basenfastenwoche. Hier geht´s zum Beitrag.

 

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